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Neue Honorarbedingungen für Freie beim rbb - Gewerkschaften rufen zu Protesten auf

Nachdem der rbb ohne Absprache mit den Gewerkschaften neue Honorarbedingungen für seine freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herausgegeben hat, haben verdi und DJV zu Protestmaßnahmen gegen den Sender aufgerufen. So wurden auch die Tarifverhandlungen für die angestellten Redakteure am 16. Oktober nach kurzer Dauer unterbrochen. Die Verhandlungskommission von verdi und DJV war nicht bereit, den Umgang der Geschäftsleitung mit den Freien zum Thema Honorarbedingungen für Urheber und Mitwirkende zu akzeptieren.

Der rbb lehnt es dagegen ab, die Rechte von Urhebern und Mitwirkenden tarifvertraglich zu regeln. Im Gegensatz zu anderen ARD-Anstalten sowie Deutschlandfunk und Deutschlandradio will der rbb seine Bedingungen einseitig festlegen. Die neuen Honorarbedingungen betreffen Freie in allen Bereichen des Senders. Den Freien wurde eine ultimative Aufforderung zugestellt, die neuen Honorarbedingungen bis zum 7. November zu unterschreiben. Andernfalls würden sie ab 01.01.2009 keine Aufträge mehr bekommen.

Die Verhandlungskommission von verdi und DJV lehnt dieses Ultimatum der Geschäftsleitung an die Freien ab. Die Forderungen der Gewerkschaften lauten:

- Das Ultimatum der Geschäftsleitung muss vom Tisch.

- Die Geschäftsleitung muss unverzüglich Verhandlungen mit den freien Kolleginnen und Kollegen und den Gewerkschaften aufnehmen.

verdi und DJV rufen alle Freien und Festen auf, mit ihrer Unterschrift gegen dieses Vorgehen der Geschäftsleitung zu protestieren und gemeinsame Aktionen zu entwickeln.

Am 22.10.2008 findet um 17.30 Uhr in Berlin eine Protestveranstaltung von DJV und ver.di zu den geplanten Honorarbedingungen für Urheber und Mitwirkende statt. Für Fragen stehen Tarifexperten der Gewerkschaften zur Verfügung.

Mehr zum Thema inklusive Unterschriftenliste findet sich hier.

 

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