Aktionen in Baden-Württemberg

- Foto: Rudel
Unter dem Motto „Unsere Arbeit ist mehr wert“ haben am frühen Mittwochabend rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Sonntag aktuell, Kreiszeitung Böblinger Bote und Eßlinger Zeitung in der Stuttgarter Fußgängerzone für 7,5 Prozent mehr Gehalt bzw. Honorar für die fest angestellten und freien Journalisten an Tageszeitungen protestiert. Auch in Heilbronn gingen knapp 40 Journalistinnen und Journalisten auf die Straße, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen.
Am heutigen Donnerstag, wenn die Gewerkschaften DJV und ver.di in Frankfurt mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger zusammen kommen, um die Gehaltstarifverhandlungen für die Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen fortzusetzen, sind weitere Aktionen geplant – unter anderem in Tübingen, Reutlingen, Mannheim, Ulm und Göppingen.
DJV-Verhandlungsführer Hubert Engeroff begrüßte den Einsatz: „Die Journalistinnen und Journalisten treten für ihre Überzeugung ein, dass ihre Arbeit mehr wert ist als das, was die Verleger in den letzten Jahren an mageren Gehaltserhöhungen zu zahlen bereit waren“. Es könne nicht sein, so Engeroff, „dass die Teuerungsrate über den Gehaltssteigerungen der letzten Jahre liegt. Damit muss jetzt Schluss sein!“ Wer gut schreibe, brauche auch gutes Geld.




