Kostenlos-Fotografie

Erfahrungsberichte gesucht

15. Okt. 2009 – “Knebelverträge von windigen Konzertagenturen und unerträglich niedrige Honorare bisher seriöser Verlage machen den Bildjournalisten zunehmend schwerer, von ihren Erträgen zu leben”, meint Roland Scheidemann, Fotojournalist in Düsseldorf. Doch bei diesen Problemen bleibt es nicht: “Inzwischen häufen sich Klagen aus dem Kollegenkreis auch über Behörden, die beispielsweise Vereine im Bereich Amateurfotografie anschreiben und Angebote für Bilder von Veranstaltungen erwarten, so nach dem Motto, er gäbe genug zu essen und trinken. Von Honoraren ist natürlich nicht die Rede”, berichtet Scheidemann und verweist auf einen E-Mail-Austausch, den ihm kürzlich ein Kollege übermittelte.


Von: XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX]
An: xxxx

Betreff:… / Druckauflösung

Sehr geehrte Frau xxx,

anbei das gewünschte Bild in hoher Auflösung.

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Mit freundlichen Grüßen

XXXXXXXXXXXXX (DJV)

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

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(Rückantwort)

Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,

vielen Dank für Ihr Angebot. Da wir im allgemeinen keine Honorare für Fotos zahlen, haben wir jetzt ein eigenes Bild verwendet.

Mit freundlichen Grüßen

XXX

c/o Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW Haroldstr. 4 40213 Düsseldorf xxx

Roland Scheidemann, der auch Vorsitzender des Fachausschusses Bildjournalisten im DJV ist, will solche Fälle jetzt dokumentieren, um die Diskussion mit der Politik mit Tatsachen unterlegen zu können.

Die Bitte von Roland Scheidemann an die Fotojournalisten lautet:

“Wenn Sie ebensolche Erfahrungen haben, bitten wir um Übermittlung der Unterlagen. Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt, Sie können Ihre persönlichen Angaben auch selbst unkenntlich machen.”

DJV-Mitglieder werden gebeten, ihre Erfahrungsberichte per Mail an das DJV-Sekretariat zu schicken zu Händen Frau Hobe, hob@djv.de, Fax: 0228/241598, Post: Bennauerstraße 60, 53115 Bonn. Alle Berichte werden selbstverständlich vertraulich behandelt.