Fachausschuss Chancengleichheit
Der Fachausschuss Chancengleichheit ist aus einer Initiative des Hamburger Landesverbandes entstanden, der forderte, dass die Journalistinnen im DJV eine eigene Lobby bilden, um ihre spezifischen Interessen zu vertreten.
Der Name dieses Fachausschusses des DJV gibt den konkreten Inhalt wieder, mit dem sich der Fachausschuss seit 1995 beschäftigt: Die Situation der Journalistinnen in Deutschland, die Gleichstellung der Kolleginnen im DJV, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mittels flexibler Arbeitszeitmodelle – dies sind nur einige Themen, die die Mitglieder im Fachausschuss (dies sind übrigens nicht nur Frauen) miteinander und in der Gewerkschaft diskutieren.
Seit der Fachausschuss die Arbeit aufgenommen hat, wurde schon viel erreicht: Der DJV signalisiert inzwischen auch nach außen mit dem Untertitel "Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten ein Engagement für die weiblichen Kollegen im Verband. Nach innen wird dieses Engagement unter anderem durch den Beschluss wiedergegeben, dass der Anteil der Frauen unter den Delegierten des DJV-Verbandstages ihrem Anteil in der Mitgliedschaft entsprechen soll. Über das Thema Arbeitszeitmodelle und Arbeitszeiterfassung diskutiert der DJV bei fast jeder Tarifrunde – die Flexibilisierung von Arbeitzeit zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch als arbeitsbeschaffendes Instrumentarium gehört auf Betreiben des Fachausschusses seit einiger Zeit zu den Zielen der DJV-Tarifpolitik.
Ein großer Erfolg der bisherigen Arbeit ist für die Fachausschuss-Mitglieder der DJV-Frauenkongress "FrauMachtMedien". Seit 1998 fand der Kongress sieben mal mit verschiedenen Themenschwerpunkten statt.
Zu diesen Kongressen ist jeweils eine Dokumentation erschienen, die über die Landesverbände oder den Bundesverband zu beziehen ist. Neben den Referaten und Workshop-Inhalten ist darin übrigens auch jeweils eine Teilnehmerinnen-Liste enthalten.
In fast allen Landesverbänden gibt es ebenfalls Fachausschüsse, Arbeitskreise und Kommissionen, die sich dem Thema widmen.
Mitglieder des Fachausschusses
Ansprechpartnerin: Regine Sakowsky






