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Thema des Tages

Es geht um die Urheber

07. Mai. 2010 – In einigen Online-Medien wurde ein Diskussionspapier zum Leistungsschutzrecht veröffentlicht, das die Positionen von DJV und dju wiedergibt. Das inzwischen vier Wochen alte und daher in Teilen nicht mehr aktuelle Papier ist Grundlage der Gespräche, die die beiden Journalistengewerkschaften mit Vertretern von BDZV und VDZ führen. Anlass ist das Vorhaben der schwarz-gelben Bundesregierung, in dieser Legislaturperiode ein Leistungsschutzrecht der Verlage zu verabschieden. Im Interesse der Urheber ist es unerlässlich, dass ihre Rechte klar definiert und sie an Erlösen fair beteiligt werden, die das Leistungsschutzrecht in die Verlagskassen spülen soll. Denn es sind die Werke der Urheber, ihre Texte und Bilder, mit denen die Verlage bei einem Leistungsschutzrecht Einnahmen erzielen wollen.
Es ist eine der Kernaufgaben des DJV, sich für eine nachhaltige Verbesserung der Honorarsituation freier Journalistinnen und Journalisten und für die Wahrung der Urheberrechte einzusetzen. Das geht nicht nur mit Statements und Resolutionen, dazu sind auch Gespräche und Verhandlungen notwendig. Ob Tarifverhandlungen, Gespräche zum Leistungsschutzrecht, über sechs Jahre dauernde Verhandlungen zu gemeinsamen Vergütungsregeln - die Liste der Maßnahmen ist lang. Gerade beim Leistungsschutzrecht besteht die Chance, zu einem frühen Zeitpunkt die Interessen der Urheber zu fixieren. Da ist indes noch eine Menge zu tun, denn Übereinstimmung mit den Verlegern besteht noch nicht.
Hendrik Zörner

 

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