EFJ

Europäische Journalisten-Föderation

Die Einrichtung einer eigenständigen Gruppe in der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF) wurde auf dem Weltkongress im Jahr 1988 beschlossen, um bei der Europäischen Union und ihren Institutionen akkreditiert zu werden und die Interessen der Journalistinnen und Journalisten in Europa direkter vertreten zu können. 1994 wurde die europäische Gruppe auf maßgebliche Initiative des DJV in die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) umgewandelt und verabschiedete erstmals eine eigene Satzung. Die EJF ist autonomer und anerkannter Gewerkschaftsausschuss im Sinne der Statuten des Europäischen Gewerkschaftsbundes des (EGB).

Zu den Aufgaben der EJF gehört vorrangig die medien-, berufs- und gewerkschaftspolitische Interessenvertretung der europäischen Journalistinnen und Journalisten gegenüber den Institutionen der Europäischen Union, des Europaparlaments und des Europarats. Die Arbeit der EJF wird aus einem eigenen Mitgliedsbeitrag der Mitgliedsorganisationen finanziert. Offen steht eine Mitgliedschaft in der EJF allen europäischen Mitgliedern der Internationalen Journalisten-Föderation. Die Leitung der EJF obliegt dem aus neun Mitgliedern bestehenden Lenkungsausschuss, der vorrangig die Aufgabe hat, in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat der EJF in Brüssel die Arbeitsprogramme der Organisation umzusetzen. Die Mitglieder des Lenkungsausschusses werden jeweils für die Dauer von drei Jahren gewählt; eine Wiederwahl ist nur einmal möglich. Der DJV wird durch den Kollegen Andreas K. Bittner im Lenkungsausschuss vertreten.