Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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Pressemitteilungen

11. Januar 2016
Polnischer Rundfunk

Solidarität mit Journalisten

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Kündigungen von Journalisten bei den polnischen Rundfunksendern als „politisch motiviert“ verurteilt und ihre sofortige Rücknahme gefordert.

Unmittelbar nach Inkrafttreten des Mediengesetzes am vergangenen Freitag waren leitende Redakteure mehrerer bislang öffentlich-rechtlicher Sender entlassen worden. DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall wertete die Maßnahmen als „offenen Putsch von oben, mit dem regierungskritische Journalisten mundtot gemacht werden sollen“. Das sei das Ende der Rundfunkfreiheit in Polen. Überall verwies darauf, dass die Demonstrationen in mehreren polnischen Städten am vergangenen Wochenende gezeigt hätten, welch hohen Stellenwert die Freiheit der Medien in der Bevölkerung genieße. „Wenn die polnische Regierung die Journalisten an die Leine nehmen will, macht sie Politik gegen die Bürger.“

Der DJV-Vorsitzende rief die Journalistenorganisationen in Europa zur Solidarität mit den polnischen Kollegen auf: „Wir müssen hinsehen, den Finger in die Wunde legen und größtmöglichen Druck auf die polnische Regierung ausüben, damit die Pressefreiheit bei unseren Nachbarn wieder in vollem Umfang Geltung erlangt.“

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13

 

 


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