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DJV-news 799
Newsletter des Deutschen Journalisten-Verbands: 23.12.2022
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Inhalt vom 23. Dezember
Schöne Weihnachten, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Journalisten sind keine Bittsteller

Übernahme von ProSiebenSat.1 durch Berlusconi verhindern

Eckpunkte in Tarifrunde mit ZDF vereinbart

Dritte Tarifrunde Zeitschriften ohne Ergebnis

Arbeitsplätze der G+J-Zeitschriften erhalten

Unfaire Vertragsbedingungen für Freie bei Klambt-Gruppe

Einigung zwischen Corint Media und Microsoft

Qantara.de gerettet

Sicherheit im Journalismus: Taten gefragt

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Aktuelle Themen
Schöne Weihnachten, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Nach einem Jahr der Überraschungen, auch der Horrormeldungen, der steigenden Preise und der Unsicherheiten, steht jetzt das Weihnachtsfest vor der Tür. Da heißt es Ruhe und Frieden haben, das Fest und die Geschenke genießen, mit Freunden und Familie feiern, durchatmen, auftanken. Bei alldem wünscht die Redaktion der DJV-news Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, ein schönes und friedliches Weihnachten 2022.

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Journalisten sind keine Bittsteller

Der DJV hat die Bundesregierung aufgefordert, ihr Verhältnis zu den Journalisten dringend zu verbessern. Anlass sind zunehmende Beschwerden über zögerliche und sparsame Informationen der Regierung und ihrer Ministerien als Antworten auf Medienanfragen. In Geschwindigkeit und Qualität der Antworten arbeiten die Ministerien nach einem aktuellen Bericht von epd Medien zudem nach hierarchischem Vorbild: Je bedeutender das Medium bzw. der anfragende Journalist, desto schneller und ergiebiger kommt die Antwort.

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Übernahme von ProSiebenSat.1 durch Berlusconi verhindern

Der italienische Medienunternehmer und Politiker Silvio Berlusconi macht Ernst mit seinen Übernahmeplänen der deutschen Privatsendergruppe ProSiebenSat.1. Am Wochenende war bekannt geworden, dass sein Medienkonzern Media for Europe eine sogenannte Zusammenschlussmeldung bei der Bundeswettbewerbsbehörde in Österreich eingereicht hat. Beim Bundeskartellamt soll bisher noch kein Antrag vorliegen. Eine faktische Übernahme von ProSiebenSat.1 durch Berlusconi würde die publizistische Ausrichtung der Sendergruppe nachhaltig stören. Seine italienischen Medien hat er als Begleitmusik für seine politischen Ansichten und Ambitionen missbraucht.

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Silvio Berlusconi: Medien als politische Waffe. Screenshot: DJV
Eckpunkte in Tarifrunde mit ZDF vereinbart

Eine Woche nach dem erfolgreichen Warnstreik beim ZDF wurden am 21. Dezember Eckpunkte mit der Geschäftsführung vereinbart, die die Grundlage für einen Tarifvertrag bilden können. Sie sehen unter anderem eine lineare Steigerung der Einkommen von durchschnittlich 3,135 Prozent für Arbeitnehmer und Freie vor sowie eine steuer- und abgabenfreie Einmalzahlung pro Kopf von 1.200 Euro, auch für Beschäftigte in Elternzeit sowie für Volos und Azubis. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit bis Mitte 2024 haben. Als nächstes müssen die Gremien der Gewerkschaften und des ZDF das Eckpunktepapier noch genehmigen.

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Dritte Tarifrunde Zeitschriften ohne Ergebnis

Ohne Ergebnis verlief am 20. Dezember die dritte Tarifrunde mit den Zeitschriftenverlegern in Hamburg. Die Verleger forderten eine Laufzeit des Tarifvertrags von 28 Monaten. Sie boten drei Prozent mehr Gehalt, 125 Euro mehr für alle und zwei Einmalzahlungen über insgesamt 1.100 Euro. Die vom DJV geforderte Einbeziehung der Onliner in das Tarifwerk lehnten sie ab. Die Verhandlungen werden am 23. Januar fortgesetzt.

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Zeitschriften: Journalisteneinkommen müssen steigen. Foto: Imago Waldmüller
Arbeitsplätze der G+J-Zeitschriften erhalten

Was ist los bei den Zeitschriften des ehemaligen Verlags Gruner + Jahr? Will Bertelsmann sie an andere Zeitschriftenverlage verkaufen, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt? Und was wird dann aus den Beschäftigten? Der DJV hat an die Verantwortlichen bei Bertelsmann und RTL Deutschland appelliert, die Arbeitsplätze zu erhalten. Die Zeitschriftentitel sind traditionsreich und publizistisch wichtig.

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Unfaire Vertragsbedingungen für Freie bei Klambt-Gruppe

Vor rascher Akzeptanz und dem Inhalt der Regelungen neuer Freienverträge bei der Klambt-Gruppe warnt der Deutsche Journalisten-Verband. Denn im Vertrag wird unter anderem Exklusivität für angelieferte Beiträge gefordert, das parallele Arbeiten für andere Medien anlässlich von Aufträgen verboten und eine Mehrfachnutzung in den meisten Medien der Gruppe festgelegt, ohne gesonderte Vergütung zu zahlen.

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Einigung zwischen Corint Media und Microsoft

Der Digitalriese Microsoft hat sich mit der Verwertungsgesellschaft Corint Media geeinigt und zahlt für journalistische Inhalte auf Bing 1,2 Millionen Euro. Ein wichtiger erster Schritt. Denn mit dem Suchmaschinenriesen Google ist Corint weit von einer gütlichen Einigung entfernt. Google kommt auf 80 Prozent der Suchen, Bing gerade mal auf 14 Prozent.

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Geld: Für Urheber geht's um viel. Foto: Lernen_net
Qantara.de gerettet
Protest im Iran: Qantara berichtet. Foto: Qantara.de

Das Informations- und Debattenportal für die islamische Welt Qantara.de bleibt erhalten. In letzter Minute hat das Auswärtige Amt den Daumen gehoben. Seit September war ungewiss, ob es weiterhin eine Finanzierung durch die Bundesregierung geben würde. Zahlreiche Verbände, darunter der DJV, forderten das Auswärtige Amt auf, Qantara zu erhalten. 120.000 Artikel von mehr als 300 Autoren aus 40 Ländern in den Sprachen Deutsch, Englisch und Arabisch – das ist der Fundus, über den User auf der Seite kostenfrei verfügen können. Ab Juli nächsten Jahres wird das Portal beim Institut für Auslandsbeziehungen angedockt, das zum Auswärtigen Amt gehört.

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Sicherheit im Journalismus: Taten gefragt

Soeben online gegangen ist ein Bericht über die internationale Konferenz zur Sicherheit im Journalismus, die vor mehreren Wochen in Wien stattgefunden hat. Ute Korinth, freie Journalistin und Vorsitzende des DJV-Fachausschusses Online-Journalismus, nahm für den DJV teil und berichtet darüber, was die Konferenz bewegt hat und weiter in Bewegung setzen will.

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Zitat der Woche

"Wenn du das Vertrauen verloren hast, hast du als Kommunikator verloren", benennt Funke-Kommunikationschef Tobias Korenke die Basis der Krisenkommunikation.

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Personalien

Die Pressesprecherin des Verlegerverbands BDZV Anja Pasquay rückt am 1. Januar zur Bereichsleiterin Kommunikation auf. Sie folgt auf Alexander von Schmettow, der den Verband verlässt.
Rebekka Wiese, Redakteurin bei Zeit Online, und Tobias Heimbach, Redakteur bei Business Insider, wechseln als Redakteure ins Hauptstadtbüro der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten.
Die Leiterin des RND-Hauptstadtbüros Eva Quadbeck steigt zum 1. Januar zur Chefredakteurin neben Marco Fenske auf.
Michael Krons, Moderator der Phoenix-Sendung Der Tag, verabschiedet sich nach 20 Jahren in den Ruhestand.
Der Chefredakteur der Automobilwoche Burkhard Riering wird zusätzlich Herausgeber. Gründungs-Herausgeber Helmut Kluger war im September ausgeschieden.
Anna Klöpper, Co-Leiterin des Berlin-Ressorts der taz, wechselt im Februar in gleicher Funktion an die Spitze des Ressorts tazeins. Sie folgt auf Klaus Hillenbrand, der sich in den Ruhestand verabschiedet, aber weiter als Autor für die taz arbeiten will.

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Redaktion: Hendrik Zörner (verantw.)
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