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Pressemitteilungen

05. April 2018
Mutterland der Pressefreiheit

Journalistenhatz an der Tagesordnung

Die Saat des Medienhassers Donald Trump geht auf: In den USA nehmen die Übergriffe auf Journalisten dramatisch zu, vor allem bei Demonstrationen.

Trump: Die Saat geht auf. Foto: The White House

Bislang galten die USA als Mutterland der Pressefreiheit. Davon scheint nicht viel übrig geblieben zu sein. Das Reporters Committee for Freedom of the Press (RCFP) hat einen Bericht veröffentlicht, der schockiert: 2017 gab es 45 körperliche Übergriffe auf Journalisten. 34 Kollegen wurden festgenommen. Die meisten der insgesamt 122 registrierten Vorfälle passierten bei Demonstrationen und Protestveranstaltungen, über die die Journalisten berichteten.

 

Die Verfasser des Berichts machen US-Präsident Donald Trump für die gesunkene Hemmschwelle gegenüber Journalisten verantwortlich. Indem er immer wieder Journalisten als schlechte Menschen und ihre Berichte als Fake News diffamiert, hat er den Boden für die Gewalt bereitet, der Berichterstatter ausgesetzt sind. Die Reporter-Vereinigung ist dennoch überzeugt, dass die Pressefreiheit fest in der amerikanischen Kultur verwurzelt ist. Sie appelliert deshalb an die Gerichte, die Übergriffe juristisch zu verfolgen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Ein Kommentar von Hendrik Zörner


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