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DJV-news 666
05.06.2020
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DW-Korrespondent Stefan Simons wurde in Minneapolis beschossen. Foto: Deutsche Welle  
Inhalt vom 05. Juni 2020
USA: Gewalt gegen Journalisten

DJV-Umfrage: Freie brauchen Hilfe

Neues Hilfsprogramm für Selbständige

Bundesliga-Appell "Wir sind die Augen und Ohren der Fans!"

Rezo "zerstört" die Presse - nicht

Christian Drosten hat wirklich Besseres zu tun

ZAW: Rückgang der Werbeumsätze von 10 bis 20 % im Jahr 2020 erwartet

DJV-Podcast: Journalismus in der Coronakrise

Neuer Referent für den Bereich Tarif-/Sozialpolitik und Bildung

DJV-Masken sind noch zu haben

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Aktuelle Themen
USA: Gewalt gegen Journalisten

Der Deutsche Journalisten-Verband verurteilt die Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten in den USA scharf und fordert die US-Polizei auf, ihre Gewalt gegen  Medienvertreter sofort einzustellen. Bei den landesweiten Unruhen wegen rassistischer Polizeigewalt wurden in den vergangenen Tagen auch Berichterstatter angegriffen, darunter ein Fernsehteam der „Deutschen Welle“ in Minneapolis. „Diese Angriffe sind durch nichts zu rechtfertigen“, so der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. „Besonders perfide sind die Angriffe durch US-Polizisten. Die Polizei hat für den Schutz der Journalistinnen und Journalisten zu sorgen, auf keinen Fall dürfen Medienvertreter gezielt beschossen werden.“

Kontakt: Michael Klehm, kle@djv.de

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DW-Korrespondent Stefan Simons wurde in Minneapolis beschossen. Foto: Deutsche Welle
DJV-Umfrage: Freie brauchen Hilfe
Große Einkommenesverluste bei den Freien. Bild: DJV

Der Deutsche Journalisten-Verband hat beunruhigende Umfrage-Werte zur wirtschaftlichen Situation der freien Journalistinnen und Journalisten veröffentlicht. Es zeigt sich, dass die Freien von der Coronakrise besonders schwer getroffen sind und kaum von den Hilfsprogrammen der Politik profitieren."Die Freien haben schon vor der Krise oft nicht besonders viel verdient. Jetzt erleben wir, dass Kolleginnen und Kollegen plötzlich sogar unter das Existenzminimum rutschen“, fasst DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall die Ergebnisse zusammen.
Der DJV begrüßt die neuen Hilfen für Selbständige und die Verlängerung der Corona-Grundsicherung. Allerdings sollten die dramatischen Umfrage-Ergebnisse bei der weiteren Umsetzung berücksichtigt werden.
Umfrage im Detail: www.djv.de/umfragefreie
Kontakt: Michael Hirschler, hir@djv.de

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Neues Hilfsprogramm für Selbständige

Die Bundesregierung hat neue Hilfen für Selbständige angekündigt, die von der Corona-Krise betroffen sind. Auch wird die Corona-Grundsicherung verlängert. Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt. Der vereinfachte Zugang in die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) wird über die bisherige Geltungsdauer hinaus bis zum 30. September 2020 verlängert. Zudem beinhaltet das Hilfsprogramm verschiedene steuerliche Erleichterungen und weitere Zuschüsse und Hilfen.

Kontakt: Michael Hirschler, hir@djv.de

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Bundesliga-Appell "Wir sind die Augen und Ohren der Fans!"

In einem gemeinsamen Appell mit dem KICKER und Sportredaktionen von Zeitungen und Zeitschriften haben der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) unter dem Motto „Wir sind die Augen und Ohren der Fans!“ die zuständige Landespolitik und die DFL aufgerufen, wieder mehr Journalisten und Fotografen in den Stadien zuzulassen.

Der DJV informiert über die Entwicklung weiter auf seiner Internetseite unter www.djv.de/sportbilder

Kontakt: Michael Hirschler, hir@djv.de

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Bundesliga ohne Zuschauer. Foto: Lorenz Baader/Pressefoto BAADER
Rezo "zerstört" die Presse - nicht
Rezo "Die Zerstörung der Presse". Foto: Rezo, YouTube

YouTuber Rezo hat es wieder getan: In dem Video "Die Zerstörung der Presse" mit am Freitag an die XXX Millionen Views nimmt er sich die Medien- und Presselandschaft vor. "Zerstört" werden dabei aber vor allem Verschwörungsideologien. „In seinem Video macht sich Rezo in erster Linie für einen seriösen, handwerklich sauber gemachten Journalismus stark. Da kann ich ihm nur zustimmen“, sagt Frank Überall, Vorsitzender des DJV, in der Rheinischen Post: „Seine Sicht auf die Medien, seine Medienkritik, ist spannend und liefert viele wichtige Impulse, auch wenn ich nicht jede Kritik im Detail teile“.
Kontakt: Paul Eschenhagen, esch@djv.de

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Christian Drosten hat wirklich Besseres zu tun

„Ich habe diese Woche mich fast nur mit der 'Bild'-Zeitung herumgeärgert. Es hat mich extrem viel Zeit gekostet und das verzögert die Wissenschaft inzwischen ganz maßgeblich.“ Das sagte Prof. Christian Drosten im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ in der letzten Woche. Das ist ihm lästig – und es schadet der Gesellschaft und dem Journalismus. „Ich habe Besseres zu tun“, war seine Reaktion auf Twitter auf die Anfrage der „Bild“. Ja, er hat sicher Besseres zu tun. Beispielsweise dafür zu sorgen, dass genau die Fakten erforscht werden, die die Politik für vernünftiges Handeln jetzt benötigt. Ein Kommentar von Markus Peick.

Kontakt: Paul Eschenhagen, esch@djv.de

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ZAW: Rückgang der Werbeumsätze von 10 bis 20 % im Jahr 2020 erwartet

Für das Jahr 2020 erwartet der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) einen drastischen Einbruch im Werbemarkt von "im günstigsten Verlauf" um 10 Prozent, im weniger optimistischen Szenario bis zu 20 Prozent. Die Bilanz des ZAW für 2019 fällt dagegen positiv aus: Die Gesamtinvestitionen lagen bei 48,3 Mrd Euro, ein Plus von 2,9 Prozent, die Netto-Werbeeinnahmen bei 25 Mrd Euro, ein leichtes Plus von 0,2 Prozent.
Kontakt:
Gerda Theile, the@djv.de

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Logo Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft. Bild: ZAW.
DJV-Podcast: Journalismus in der Coronakrise
"Wir Journalisten... - Der DJV-Podcast" Folge 2. Bild: DJV

Der Journalismus als Ganzes, wie auch viele Journalistinnen und Journalisten, stehen durch die Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. Die zweite Folge von "Wir Journalisten... - Der DJV-Podcast" schaut sich die Situation an, zusammen mit Frank Überall, dem Bundesvorsitzenden des DJV. Wer hat welche Probleme? Was bedeutet die Krise für die Menschen, aber auch für den Journalismus und die Pressefreiheit? Wie sehen die Möglichkeiten, Chancen und Lösungen aus? Und hat Frank Überall immer seine DJV-Maske dabei? www.djv.de/podcast
Kontakt:
Paul Eschenhagen, esch@djv.de

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Neuer Referent für den Bereich Tarif-/Sozialpolitik und Bildung

Der DJV erweitert sein Team in Bonn mit Christian Wienzeck. Er ist seit Anfang Juni neuer Referent für den Bereich Tarif-/Sozialpolitik und Bildung mit den Schwerpunktthemen Tarifverhandlungen für Print und Agenturen, Betriebsratswesen und Sozialversicherungsrecht. Der Jurist kommt von dem schwedischen Lkw-Hersteller Scania, wo er Syndikusrechtsanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Tarifrecht und Betriebsverfassungsrecht war. Vorher war er beim Deutschen BundeswehrVerband (Interessenvertretung der Beschäftigten der Bundeswehr) Referent im Bereich Arbeits- und Beteiligungsrechte, später zuständig für die Vorstandsbüros Bonn und Berlin sowie rechtliche und verbandspolitische Grundsatzfragen.
Kontakt: Christian Wienzeck, wienzeck@djv.de

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Christian Wienzeck, der Neue in Bonn. Foto: Headshots.
DJV-Masken sind noch zu haben
Die neue DJV-Maske in 2. Auflage. Foto: Manfred Berger

Die neuen DJV-Masken können noch zum Selbstkostenpreis von 4,- Euro pro Stück bestellt werden - so lange, wie der Vorrat reicht. Das Porto übernimmt der DJV. Bestellungen mit gewünschter Stückzahl und Lieferadresse bitte per E-Mail an djv@djv.de.
Die Maske aus Neopren-Stoff hat elastische Ohrschlaufen für flexiblen Halt, einen ergonomischen Schnitt für eine gute Passform und ist ca. 29 x 13 cm groß (inkl. Ohrschlaufen). Sie ist bis zu 60° C waschmaschinenfest und kann auch bei 75° im Backofen oder in der Mikrowelle desinfiziert werden. (Angaben des Herstellers).

Kontakt: Paul Eschenhagen, esch@djv.de

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Zitat der Woche

"Nach knapp 41 Jahren im medialen Bewertungsmodus werde ich das Gefühl nicht los, dass ich alles gesagt habe, was zu sagen war," verabschiedet sich Hans Hoff von seinen Lesern.

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Personalien

Die Chefredakteurin Entwicklung und Innovation der Bild-Gruppe Ulrike Zeitlinger-Haake verlässt den Axel Springer Verlag.

Die Deutsche Welle verliert Mischa Heuer als Head of Social Media News, der zur internationalen PR-Beratung MSL wechselt.

Das letzte "Hoff zum Sonntag" ist geschrieben, die letzte Meinung ist gegeigt, Hans Hoff geht in Ruhestand.

Bei der "Bild am Sonntag" steigt Kim Horn in die Chefredaktion auf, die ihre Mutter Marion Horn jahrelang geleitet hat.

Die Chefredakteurin der Deutschen Welle Manuela Kasper-Claridge hat gleich fünf neue Mitglieder in die Chefredaktion berufen: Erkan Arikan, Sandra Petersmann, Chiponda Chimbelu, Kristin Zeier und Jaafar Abdul Karim.

Der Ressortleiter Politik/Wirtschaft bei "Bild", Jan Wolf Schäfer, wechselt als Mitglied der Chefredaktion zum Focus.

Michael Strempel
wird neuer Korrespondent und Büroleiter des ARD-Morgenmagazins im Hauptstadtstudio Berlin. Er löst Marion von Haaren ab, die in den Ruhestand geht.

Der bisher freie Journalist Jens Twiehaus lässt sich bei Scholz & Friends Berlin fest als Redakteur für den Digital Hub anstellen.

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Kontakt: Kajo Döhring, doe@djv.de

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DJV - Deutscher Journalisten-Verband
Torstraße 49, D-10119 Berlin
Tel.: (030) 72 62 79 20
E-Mail: news@djv.de
Impressum
Herausgeber: DJV-Bundesvorstand
V.i.S.d.P.: Prof. Dr. Frank Überall
Redaktion: Hendrik Zörner (verantw.)
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