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06. März 2014
Abendzeitung

Schlag in die Magengrube

Die Nachricht traf gestern wie ein Schlag in die Magengrube: Die Münchner Abendzeitung sei insolvent, hieß es in einer Mitteilung. Nach über einem Jahrzehnt wirtschaftlicher Misserfolge hätten die Eigentümer nicht weiter zubuttern können. Die Regie bei dem Boulevardblatt hat der Insolvenzverwalter übernommen, vorerst erscheint die Abendzeitung weiter. Ob sie eine Zukunft hat, hängt davon ab, ob ein Investor gefunden wird. Darauf hofft auch der Bayerische Journalisten-Verband, der die Arbeitsplätze von 60 Redakteuren und die Aufträge für die Freien der Abendzeitung in akuter Gefahr sieht.

 

Was das Besondere an der Abendzeitung ist und warum sie unbedingt eine zweite Chance braucht, das schildern heute etliche Zeitungen auf ihren Medienseiten. Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Hendrik Zörner


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