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11. März 2014
Akkreditierung

Es geht doch

Der Prozess gegen den Wurstfabrikanten und Fußballmanager Uli Hoeness ist das herausragende Medienthema an diesem Morgen. Hoeness' Geständnis im Gerichtssaal füllt die Berichtsspalten und Sendungen zu dem Thema. Für die Journalisten fast genauso interessant ist das, was für die Leser eigentlich keine Zeile wert ist, wenn es gut läuft: die Arbeitsbedingungen der Gerichtsreporter. Und daran gibt es in der Tat nichts auszusetzen, weil das Münchner Gericht bei der Akkreditierung sorgsam darauf geachtet hat, keine Fehler zu machen.

 

Das war vor einem Jahr noch ganz anders. Damals sorgte die Pannenserie bei der Akkreditierung der Journalisten zum NSU-Prozess zeitweise für mehr Wirbel als die Morde, um die es in dem Prozess seitdem geht. Das ist zum Glück Geschichte, aber der Hoeness-Prozess zeigt, dass ein Gericht von vornherein Fehler vermeiden kann. Na also, es geht doch.

 

Hendrik Zörner


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