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20. Oktober 2015
Pegida-Jahrestag

Heißes Pflaster für Journalisten

Bei den Pegida-Krawallen in der vergangenen Nacht in Dresden kam es auch zu Übergriffen auf Journalisten. Die Polizei übt sich in Schweigen.

Während der Pegida-Demo und des Sternmarschs der Gegendemonstranten unter dem Motto "Herz statt Hetze" blieb es in Dresden friedlich. Die Krawalle begannen erst, als sich die Nacht über die sächsische Landeshauptstadt senkte. Laut Dresdner Neueste Nachrichten soll um 22.50 Uhr ein Reporter des Kreml-treuen Propagandakanals RT deutsch von Pegida-Anhängern zusammengeschlagen worden sein. Ein Ordner nahm einem Fotografen die Kamera ab, berichten die DNN. Das Blatt selbst zog daraufhin seine Reporter aus der Innenstadt ab. Nach DJV-Informationen soll ein Reporter der Deutschen Welle angegriffen worden sein. Was genau passierte und ob er verletzt ist, steht noch nicht fest.

 

Und die Dresdner Polizei? Sie gibt einen Einsatzbericht heraus, in dem von einem Übergriff auf einen Demonstranten die Rede ist. Sonst nichts. Also spielen die Journalisten wieder mal keine Rolle für die Einsatzkräfte? Ein Skandal!

 

Hendrik Zörner


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