CSD Berlin
DJV entsetzt über Anschlag
Der Deutsche Journalisten-Verband ist entsetzt über den Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin am gestrigen Samstag.
Bei der Fahrt eines Transporters in eine Menschenmenge, die von offizieller Seite als Anschlag bezeichnet wurde, kam eine Frau ums Leben. Außerdem wurden 16 Menschen verletzt, einige davon lebensgefährlich. Nach derzeitigen Erkenntnissen des DJV sind unter den Verletzten keine Teilnehmer des DJV Berlin, der am CSD teilnahm. Ob berichterstattende Journalistinnen und Journalisten verletzt wurden, ist bisher nicht bekannt. „Es ist ein widerlicher und feiger Anschlag auf den Christopher Street Day gewesen, der wie kein anderes Event für Frieden und Liebe steht“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. „Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen.“ Der Anschlag müsse mit allen Mitteln des Rechtsstaats aufgeklärt und verfolgt werden.
Die Landesverbände und der Fachausschuss Diversity des DJV engagieren sich an zahlreichen CSD-Paraden in ganz Deutschland, so auch in Berlin. Beuster: „Wir setzen damit ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz. Das lassen wir uns von dem oder den Berliner Attentätern nicht kaputt machen.“
Bei Rückfragen: Hendrik Zörner, djv@djv.de
Erhalte kostenfrei unseren Newsletter
Nichts mehr verpassen, wo auch immer du gerade bist! Die wöchentlichen DJV-news bieten dir einen Überblick über aktuelle Themen im Journalismus und die neuesten Aktionen des DJV.
Newsletter bestellen