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Voice of America

Etappensieg vor Gericht

01.10.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Gerichtsentscheidung zu den Kündigungen beim US-Auslandssender Voice of America als wichtigen Etappensieg für die Beschäftigten.

Zuvor hatte ein Bundesrichter eine einstweilige Verfügung erlassen, wonach ein geplanter Stellenabbau bei der Muttergesellschaft des Senders, der US-Agentur für globale Medien (USAGM), vorübergehend ausgesetzt werden muss. Das betrifft rund 500 Beschäftigte. Bis das Bezirksgericht von Columbia nicht in der Hauptsache geurteilt hat, sind die ausgesprochenen Kündigungen außer Kraft gesetzt. „Damit ist der Versuch von US-Präsident Trump erst mal gescheitert, eine kritische Stimme stumm zu schalten“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster.

Von der Gerichtsentscheidung geht nach Meinung des DJV-Vorsitzenden ein wichtiges Signal für alle Trump-kritischen Medien in den USA aus: „Es lohnt sich, gerichtlich gegen die Dekrete des Präsidenten vorzugehen.“ Erst kürzlich hatte ein Gericht die Klage von Donald Trump gegen die New York Times zurückgewiesen. Medienunternehmen sollten nicht klein beigeben. Beuster: „Wenn Donald Trump seinen Feldzug gegen die Medien nicht aufgeben will, müssen Gerichte ihn eben dazu zwingen.“ Das Grundrecht der Presse- und Meinungsfreiheit wiege schwerer als die autokratischen Tendenzen von Amerikas Staatsoberhaupt.

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

Email: djv@djv.de

International Medienpolitik Pressefreiheit

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