ZDF-Tarifeckpunkte
Knapp 5,88 Prozent mehr
Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen vereinbarten Eckpunkte einer Tarifeinigung, die nach wenigen Verhandlungsrunden zustande kamen.
Danach sollen die Gehälter der Redakteurinnen und Redakteure rückwirkend zum 1. August um 3,0 Prozent steigen. Weitere 2,8 Prozent gibt es ab 1. Januar 2028. Mit dem Aprilgehalt des nächsten Jahres gibt es eine Einmalzahlung von 900 Euro. Die Freien beim ZDF erhalten ebenfalls 3,0 Prozent mehr rückwirkend ab 1. August und 2,8 Prozent mehr ab 1. September 2027. Effektivhonorare, Honorargrenzen, Familienbonus, Mehrarbeitspauschalen, Honorar- und Zuschlagsobergrenzen steigen entsprechend. Die Vergütungen der Volontärinnen und Volontäre erhöhen sich um 3,0 Prozent rückwirkend ab 1. August und um weitere 2,8 Prozent ab 1. Januar 2028. Die Volos erhalten zusätzlich 600 Euro einmalig im April 2027. Außerdem sollen jetzige Volos bei Stellenplandeckung in Festanstellung oder für mindestens ein Jahr in freier Vollzeitmitarbeit übernommen werden.
Der abzuschließende Tarifvertrag soll eine Laufzeit bis 31. Dezember 2028 haben. „Insgesamt knapp 5,88 Prozent mehr Einkommen für die Kolleginnen und Kollegen sind ein akzeptabler Kompromiss“, bilanziert DJV-Verhandlungsführer Christoph Brill. Sowohl der Sender als auch seine Beschäftigten erhielten so Planungssicherheit bis Ende 2028. Jetzt komme es darauf an, die vereinbarten Eckpunkte zügig in einen Tarifvertrag zu gießen.
Ansprechpartner: Alexander Schaub, djv@djv.de
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