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Deutsche Welle

Nachhaltige Stärkung gefordert

16.02.2026

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Bundesregierung auf, ihre Zusagen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und den deutschen Auslandssender strukturell zu stärken.

Bei der aktuellen Haushaltsaufstellung für 2027 müsse der Etat der Deutschen Welle deutlich wachsen. Trotz der gegenteiligen Regierungsvereinbarung wurde der Etat im laufenden Jahr um 10 Millionen Euro reduziert.

Am 17. Februar kommen die Aufsichtsgremien des Senders zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei wird es um ein Sparpaket in Höhe von 21 Millionen Euro für den Fall gehen, dass der Etat im kommenden Jahr nicht ansteigt. Der DJV befürchtet einen Personalabbau von rund 200 Stellen und damit eine deutliche Schwächung des Senders. Dazu dürfe es nicht kommen, so DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster: „Jeder Euro, den die Bundesregierung aus dem Etat der Deutschen Welle streicht, spielt den Diktatoren dieser Welt in die Hände.“ In Zeiten gezielter Desinformation, massiver Einschüchterungsversuche und zunehmender Zensur würden freie Informationen der DW immer wichtiger. Ihre Arbeit müsse gestärkt werden, sagt Beuster. 

Die DW erfüllt ihren gesetzlichen Auftrag, Deutschland als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat verständlich zu machen, durch Angebote in 32 Sprachen. Digitale DW-Inhalte erreichten im Jahr 2025 mehr als 18 Milliarden Aufrufe – ein Plus von 20 Prozent. Beuster: „Dieser Erfolgskurs ist durch die Etatkürzung in Gefahr.“

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mai: djv@djv.de

Öffenlich-rechtlicher Rundfunk Medienpolitik Medienfinanzierung

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