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Angriff auf Kyjiw

Solidarität mit ARD-Team

24.05.2026

Mit scharfen Worten verurteilt der Deutsche Journalisten-Verband die Zerstörung des Kyjiwer ARD-Studios in der vergangenen Nacht durch den massiven russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt.

“Das war ein Angriff auf die Rundfunkfreiheit und die kritische und unabhängige Berichterstattung von Journalistinnen und Journalisten für die ARD über den brutalen Krieg”, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Der DJV erkläre sich solidarisch mit Studioleiter Vassili Golod und seinem mutigen und engagierten Team. “Es ist ein Riesenglück in dem Kriegsunglück, dass von dem ARD-Team niemand zu Schaden kam.”

Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang daran, dass in der Ukraine seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 immer wieder Reporterinnen und Reporter ums Leben kamen. Auch starben Journalisten in russischer Haft. “Das und der aktuelle Angriff auf das ARD-Studio zeigen, dass Russlands Diktator Wladimir Putin neben der Zivilbevölkerung die freie Berichterstattung im Visier hat. Dieser Krieg muss endlich aufhören”, so Beuster.

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

Kriegsberichterstattung Öffenlich-rechtlicher Rundfunk Rundfunkfreiheit

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