Aus für Lokalteile von DIE WELT
Weiteres Ausdünnen des journalistischen Angebots
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisiert das Aus der Lokalausgaben von DIE WELT / WELT am Sonntag in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zum Jahresende 2026. Der Axel-Springer-Verlag wird aufgefordert, die Pläne zu überdenken.
„Das Ende der WELT-Lokalredaktionen wäre ein weiteres Ausdünnen des publizistischen Angebotes“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Wo redaktionelle Strukturen abgebaut werden, gehe dies zulasten journalistischer Qualität. „Guter Journalismus braucht eigene Redaktionen vor Ort, die Themen recherchieren und umsetzen können. Weniger Journalistinnen und Journalisten bedeuten am Ende weniger fundierte Berichterstattung.“
Der DJV fordert den Axel-Springer-Verlag auf, journalistische Ressourcen in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu sichern und die betroffenen Redakteurinnen und Redakteure umfassend einzubeziehen.
Bei Rückfragen: Alexander Schaub, djv@djv.de
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