djv

Diskriminierungsfreie und gendergerechte Sprache

Cartoon: Katharina Greve

"Gendergerechte Sprache im Journalismus zu verwenden ist nicht nur möglich, sondern auch zeitgemäß. Gut gemacht stört eine diskriminierungsfreie Sprache den Lesefluss nicht, sondern bereichert Texte und Beiträge sogar. Wer einmal damit anfängt, wird schnell feststellen: eine diskriminierungsfreie Sprache im Journalismus verändert auch die Recherche und die Konzeption. Gendern trägt dazu bei, dass wir unseren journalistischen Auftrag, die Wirklichkeit so gut es geht, abzubilden, noch besser und präziser erfüllen können. Und ganz nebenbei kann der kreative Umgang mit Sprache auch Spaß machen. Ich kann jedem nur empfehlen: 'Probieren Sie es einfach mal aus! Der Blick auf Themen wird sich damit verändern.'" Katalin Valeš (Freie Journalistin und Mitglied der DJV-Kommission Chancengleichheit und Diversity)

Journalistische Texte geschlechtergerecht und diskriminierungsfrei zu schreiben, kann eine Herausforderung darstellen und erfordert häufig ein Umdenken in den Redaktionen. Auch durch die Bildsprache oder die Rollenbilder in Film und Fernsehen werden noch immer häufig Klischees zementiert. Hier finden Medienschaffende eine Übersicht von Hilfestellungen.