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05. November 2017
Zeitungstarif

4,5 Prozent mehr gefordert

4,5 Prozent mehr Einkommen für die angestellten und freien Journalisten an Tageszeitungen und mindestens 200 Euro mehr für junge Journalistinnen und Journalisten – so lautet die Forderung des Deutschen Journalisten-Verbands für die Tarifrunde 2018 mit den Zeitungsverlegern.

Das hat der DJV-Gesamtvorstand als Große Tarifkommission auf seiner heutigen Sitzung in Würzburg einstimmig beschlossen. Der geltende Gehaltstarifvertrag für die rund 13.000 Zeitungsjournalisten läuft zum Jahresende 2017 aus.

„4,5 Prozent mehr sind angemessen für unsere Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen“, erklärt DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring. Die Tarifforderung schließe die Gehälter der Redakteure und die Honorare der festen freien Journalisten mit ein. „Uns ist wichtig, dass Volontärsvergütungen und Einstiegsgehälter überproportional angehoben werden, letztere um mindestens 200 Euro“, so Döhring. Immer mehr Zeitungsverlage hätten Schwierigkeiten, qualifizierte Volontäre und Jungredakteure zu finden. Döhring: „Wir wollen die schlechte Bezahlung beim Einstieg in den Journalistenberuf korrigieren. Der BDZV muss seinen Dumping-Kurs aufgeben, sonst  kann er den Wettbewerb um die besten Köpfe nicht gewinnen.“

Der DJV-Verhandlungsführer erwartet vom Verlegerverband BDZV die Bereitschaft zu konstruktiven und zügigen Tarifverhandlungen.

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13

 

 


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