Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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14. Februar 2017
ARD und ZDF

5,5 Prozent gefordert

Der Gesamtvorstand als Große Tarifkommission des Deutschen Journalisten-Verbands fordert für die Journalistinnen und Journalisten der öffentlich-rechtlichen Sender 5,5 Prozent mehr Gehalt bzw. Honorar.

Die Honorare der Freiberufler sollen effektiv und nicht nur nominell angehoben werden. Das für die aktiv Beschäftigten vereinbarte Volumen soll in gleicher Höhe auch den Rentnern zu Gute kommen. Das beschloss der DJV-Gesamtvorstand am gestrigen Montag in Kassel einstimmig.

„Bei wieder steigender Teuerungsrate und wachsendem Arbeitsdruck in ARD und ZDF ist unsere Tarifforderung angemessen“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Die Rundfunkjournalisten dürften von der gesellschaftlichen Einkommensentwicklung nicht abgekoppelt werden. Er erwarte von den Sendern konstruktive und zielführende Tarifverhandlungen. Überall: „In Zeiten von ,Fake News‘ und ,alternativen Fakten‘ kommt der hohen journalistischen Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine wachsende Bedeutung zu. Die ausgezeichnete Arbeit der fest angestellten und freien Kolleginnen und Kollegen muss auch mit einer angemessenen Vergütung Anerkennung finden.“

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


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