Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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27. Dezember 2017
Unwort des Jahres

DJV schlägt „Staatspresse“ vor

Den Begriff „Staatspresse“ hat Frank Überall, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands, als Unwort des Jahres 2017 vorgeschlagen.

In einem Schreiben an die Unwort-Jury begründet Überall seinen Vorschlag damit, dass „Staatspresse“ in den zurückliegenden Monaten immer wieder zur Diffamierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gebraucht worden sei. BDZV-Präsident Mathias Döpfner habe den Begriff Anfang April erstmals verwendet, um damit „gegen die Digitalseiten der ARD zu polemisieren“. Der DJV-Vorsitzende wirft Döpfner den „Schulterschluss mit Pegida und AfD“ vor, „die mit ,Staatsfunk‘ und ähnlichen Schmähungen die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks negieren“. Der Begriff Staatspresse sei durch Döpfner salonfähig gemacht worden. Überall: „Das ist eine infame Lüge, mit der das politische Klima in Deutschland nachhaltig vergiftet wird.“

 

Vorschläge für das Unwort des Jahres nimmt die Jury bis 31. Dezember entgegen. Überall: „Ich würde mich freuen, wenn ,Staatspresse‘ zum Unwort des Jahres erklärt würde.“

 

 

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


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