Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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27. Juni 2013
Glaubwürdigkeit

Journalismus und Werbung trennen

Der Deutsche Journalisten-Verband hat bekräftigt, dass die Trennung von Journalismus und Werbung, wie sie der Pressekodex vorschreibt, erhalten bleiben muss.

„Das gilt für alle Mediengattungen“, verdeutlichte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Anlass sind aktuell erhobene Vorwürfe gegen das Portal Focus Online, wo Tahssin Asfour, der Inhaber einer Berliner PR-Agentur, in seiner gleichnamigen Ratgeber-Kolumne für seine Kunden werben kann. Asfour wird als Gastautor in Focus Online vorgestellt, nicht jedoch als Werber. Focus Online stand für eine Stellungnahme gegenüber dem DJV nicht zur Verfügung.

„Wenn Focus Online es zulässt, dass in Ratgeberrubriken Werbebotschaften platziert werden, schadet das Portal seiner eigenen Glaubwürdigkeit“, kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. An nicht journalistischen Vergleichsportalen bestehe im Internet kein Mangel. Wer sich in einem Online-Medium informieren wolle, suche recherchierte und unabhängige Beiträge. „Verdeckte Werbung ist da fehl am Platz.“

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


http://www.djv.de/


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