Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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Pressemitteilungen

01. November 2016
Türkei

Merkel muss Farbe bekennen

Der Deutsche Journalisten-Verband ist enttäuscht von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zusammenhang mit der Verfolgung der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet durch die Sicherheitsbehörden.

DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall: „Das Schweigen der Kanzlerin ist unerträglich.“ Überall hatte kurz nach Bekanntwerden der Attacke gegen Cumhuriyet die Bundesregierung aufgefordert, sich öffentlich für die Freilassung des inhaftierten Chefredakteurs einzusetzen. „Passiert ist seitdem nichts.“

 

Der Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert hatte am gestrigen Montag lediglich eine Rede der Kanzlerin vom September zitiert, in der sie die Pressefreiheit betonte, ohne den türkischen Machthaber beim Namen zu nennen. „Deutlicher kann die Bundeskanzlerin ihr offensichtliches Desinteresse an der Verfolgung der Journalisten in der Türkei nicht zum Ausdruck bringen“, kritisiert der DJV-Vorsitzende.

 

Die Situation der Journalisten in der Türkei und die Lage der Pressefreiheit sind auch Thema des DJV-Verbandstags am 6./7. November in Bonn. Zu Beginn des Verbandstags, zu dem rund 200 Delegierte aus ganz Deutschland erwartet werden, startet eine Solidaritätsaktion mit den verfolgten Kolleginnen und Kollegen in der Türkei.

 

 

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


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