Deutscher Journalisten-verbandGewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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Pressemitteilungen

07. Januar 2015
IS-Verbrechen

Sachlichkeit gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband hat zu einer Versachlichung der Debatte um die Ursachen des Flüchtlingselends aufgerufen.

Die widerwärtigen Gräueltaten der Terrororganisation Islamischer Staat dürften nicht zu einer wachsenden Emotionalisierung in der Medienberichterstattung führen, forderte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Hintergrund ist die heftige Debatte im Kurznachrichtendienst Twitter um die Äußerungen der Publizistin Alice Schwarzer, die eine angeblich mangelnde Empörung über Islamisten der Empörung über Pegida entgegengestellt hatte. „Dass Alice Schwarzer ihre Meinung sagt, ist ihr gutes Recht. Aber wem nützt das Aufschaukeln der Emotionen?“ sagte Konken.

 

Die Medien rief er dazu auf, gemäß den redaktionellen Grundsätzen wie Aktualität und Relevanz über die IS-Verbrechen zu berichten. Ein Hang zur Panikmache in der Berichterstattung vertrage sich nicht mit den Aufgaben des kritischen und unabhängigen Journalismus.

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, Fax 030/726 27 92 13


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