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29. Januar 2018
Groko

Zu schnell

In den Verhandlungen über eine Große Koalition in Berlin spielen die für Journalisten wichtigen Themen keine Rolle. Warum nur?

Bundestag: Politik im Schnelldurchgang. Foto: DBT Jörg Müller

Jetzt soll es ganz schnell gehen. Noch nicht mal eine volle Woche, um über die Vorhaben der künftigen Bundesregierung zu diskutieren, die Richtung festzulegen, Beschlüsse vorzubereiten. Wenn wirklich nur noch drei Themenkomplexe strittig sind, wie die Unionsparteien und die SPD vor Verhandlungsbeginn am Wochenende behaupteten, dann mag der Zeitrahmen ausreichen.

 

Und wo bleiben da die für Journalisten wichtigen Themen? Als da wären: ein besserer Schutz für Whistleblower, das sofortige Ende der Vorratsdatenspeicherung, der Mindestlohn für Volontäre, um nur mal die wichtigsten Politikthemen zu nennen.

 

Wie es scheint, spielen diese Themen für die "neue" Groko, wenn sie denn kommt, eine ebenso geringe Rolle wie für die alte. Wir Journalisten müssen also weiter auf der Hut sein, vier verdammt lange Jahre!

 

Ein Kommentar von Hendrik Zörner


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