Deutscher Journalisten-Verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

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G+J

Bedenken ernst nehmen

13.04.2021

Der Deutsche Journalisten-Verband rät dem neuen Geschäftsführer des Medienkonzerns Gruner + Jahr, die Bedenken des Gesamtbetriebsrats zu einer möglichen Fusion mit RTL ernst zu nehmen.

Die Arbeitnehmervertreter hatten zuvor eine mögliche Verschmelzung des renommierten Zeitschriftenverlags mit dem Privatsender RTL abgelehnt. Das koste Motivation und Geld und bringe kein Wachstum. Außerdem herrscht die Sorge vor einem Verlust von Arbeitsplätzen bei G+J, sollte der Verlag in RTL aufgehen. DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall warnt davor, dass die G+J-Titel radikalen Stellenstreichungen unterworfen werden: „Das wäre für Geo, Stern und andere der langsame Tod auf Raten.“ Es sei unwahrscheinlich, dass RTL in gleichem Maß von einer Fusion profitiere, wie sie dem Zeitschriftenverlag schade. Überall: „Am Ende bringt das Experiment nur Verlierer.“ Das müsse unbedingt vermieden werden.

 

Eine Alternative sieht der DJV-Vorsitzende in konstruktiven Beratungen zwischen Geschäftsführung und Betriebsräten über sinnvolle Formen der Zusammenarbeit zwischen den beiden Bertelsmann-Töchtern G+J und RTL. Ziel müsse der Erhalt journalistischer Arbeitsplätze sein.

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Hendrik Zörner

 

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

 

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