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30. Juli 2012
Online-Zeitung

Wo die Bezahlschranke fällt

Eine einheitliche Strategie der Zeitungsverlage für ihre Online-Auftritte gibt es nicht. Ob die digitale Ausgabe der Zeitung den Lesern echten Mehrwert oder nur die Abbildung der Printausgabe bietet, hängt vom Konzept des jeweiligen Verlags ab und von der Kreativität der Redakteure. So vielfältig das Angebot deutschlandweit ist, so klar schält sich ein Trend heraus: Immer mehr Verlage setzen auf Bezahlinhalte im Internet. Offenbar hat das Beispiel Springer in der Branche Schule gemacht: Im Hamburger Zeitungsmarkt ließ der Konzern die Bezahlschranke fallen, als sich noch kein anderer Verlag diesen Schritt zutraute. Dass die kostenpflichtige Online-Zeitung längst nicht mehr die Ausnahme, sondern eher die Regel ist, hat der Mediendienst newsroom.de jetzt zusammengestellt. Die Liste zeigt, wo Inhalte Geld kosten und welche Titel in Kürze die so genannte Paywall einführen wollen.


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