Deutscher Journalisten-Verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

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Tarifauseinandersetzung

Streik beim WDR

22.09.2017

Damit endlich Bewegung in die Tarifverhandlungen mit dem Westdeutschen Rundfunk kommt, wird seit 7 Uhr gestreikt. Vor allem Eins Live ist davon betroffen.

Stimmung und Wetter haben heute in NRW eines gemeinsam: Sie sind gut! Immer mehr Journalistinnen und Journalisten finden sich seit dem frühen Morgen in Köln zusammen, um für ihre Interessen zu demonstrieren. Aus zahlreichen Studios im WDR-Gebiet haben sich die Kollegen auf den Weg gemacht. Für ihren Arbeitskampf haben sie gute Gründe: Zum einen sind höhere Einkommen überfällig, zum anderen soll sich die Geschäftsführung des Senders in der heutigen fünften Verhandlungsrunde endlich bewegen.

 

 

Bereits die vierte Verhandlungsrunde im August war von einem Warnstreik begleitet worden, an dem sich bis zu 300 Beschäftigte beteiligt hatten. Trotzdem weigert sich der WDR immer noch, ein angemessenes Angebot vorzulegen. Im Gegenteil: Der Sender will sogar unterschiedliche Erhöhungen für Freie und Festangestellte durchsetzen und so beide Gruppen gegeneinander ausspielen. DJV-NRW und ver.di sagen dazu: Nicht mit uns!

 

Den heutigen Warnstreik kann die Geschäftsführung nicht einfach ignorieren. Dafür sind die Auswirkungen allzu deutlich: Das Programm von Eins Live ist beeinträchtigt, auch andere Sendungen fielen aus oder wurden durch Aufzeichnungen ersetzt. Höchste Zeit also, dass sich in der Tarifrunde etwas bewegt!

 

Ein Kommentar von Hendrik Zörner

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