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Deutsche Rundfunkgeschichte

Deutsche Rundfunkgeschichte ISBN 978-3-7445-0249-8

Art.-Nr.: 366

Konrad Dussel, 3., überarbeitete Auflage 2010, 336 Seiten, 20 S/W-Abb., broschiert, ISBN 978-3-7445-0249-8

Den Programmstart des deutschen Hörfunks 1929 oder des Fernsehens 1935 konnten nur wenige an ihren Apparaten verfolgen. Heute erreichen beide Medien Millionen Menschen. Eine Sozialgeschichte des Rundfunks.

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      Beschreibung

      Konrad Dussel, 3., überarbeitete Auflage 2010, 336 Seiten, 20 S/W-Abb., broschiert, ISBN 978-3-7445-0249-8


      Den Programmstart des deutschen Hörfunks am 29. Oktober 1929 in Berlin konnten nur wenige an ihren Apparaten verfolgen. Nicht anders war es am 22. März 1935 bei der Eröffnung des regelmäßigen Fernseh-Programmbetriebs.

      In wenigen Jahrzehnten hat sich diese Situation in kaum noch zu überblickendem Maß verändert: Beide Medien versorgen mittlerweile täglich mit einer Vielzahl von Programmen Millionen von Menschen. Den glitzernden Strom der Details prägten jedoch verhältnismäßig wenige Grundstrukturen: die politischen Systeme, die nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern in erheblichem Maße auch die innere Organisation der Medien schufen; die wirtschaftlichen und technischen Gegebenheiten sowohl auf Seiten der Anbieter als auch der Nutzer sowie die sich schnell einschleifenden Regelmäßigkeiten bei Programmproduktion und -rezeption.

      Orientiert an den Vorgaben der Politik, die von Anfang an die Medienentwicklung strikt zu lenken suchte, bietet der Autor in knapper Form einen Überblick über die Geschichte von Radio und Fernsehen in der Weimarer Republik, im NS-Staat, in der DDR, in der alten Bundesrepublik und im wiedervereinten Deutschland. Er arbeitet heraus, wie sich die Programmstrukturen im Wechselspiel von Produzentenplänen und Nutzerwünschen entwickelten. Dabei stellt Dussel nicht das aus irgendeinem Grund herausragende Besondere in den Vordergrund der Darstellung, sondern das massenhaft Verbreitete – und damit sozialgeschichtlich Relevante.

      Autoreninfo:
      Konrad Dussel ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Mannheim.

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