Deutscher Journalisten-Verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
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Handbuch, Politischer Journalismus

Art.-Nr.: 2056

MARLIS PRINZING / ROGER BLUM (HRSG.)

2021,ca. 912 S., Hardcover (Klebung), 240 x 170 mm, dt./engl.

Dieser Titel erscheint am : 22/09/2021

 

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      Beschreibung

      Politische Journalistinnen und Journalisten sind überall: Im lokalen Rathaus und auf dem regionalen Parteitag, im nationalen Parlament und auf internationalen Konferenzen, bei Großkundgebungen und in Kriegsgebieten. Sie sind oft mit der politischen Elite des jeweiligen Landes stark verbandelt. Einzelne von ihnen sind hoch angesehen, aber als Gesamtheit werden sie angefeindet; der Vorwurf der ›Lügenpresse‹ bezieht sich vor allem auf sie.

      Politischer Journalismus ist gewissermaßen ›die Mutter aller Journalismen‹, aber man weiß wenig über ihn. Dieses Handbuch will diese Lücke füllen, indem es von der Geschichte, den Funktionen, den Feldern, den Akteuren, der Agenda, den Merkmalen, den Beziehungsnetzen, den Konzepten, den Quellen, den Methoden und der Ethik des politischen Journalismus spricht. Deutlich gemacht werden auch seine Probleme, denn er ist unter Druck, vor allem durch die Kommerzialisierung der Medien und durch die Etablierung des Internets: Die Politikberichterstattung wird dramatisiert und personalisiert, und im Netz melden sich neue ›journalistische‹ Akteure, die auf ihre Art Politikberichterstattung betreiben. Der politische Journalismus wandelt sich.

      Der Blick des Handbuchs geht international vergleichend über die Grenzen einzelner Länder hinaus. Neben den deutschsprachigen Ländern stehen die europäischen Nachbarn, Großbritannien, die USA, Russland sowie wichtige Länder der übrigen Kontinente im Fokus. Analysiert wird auch der politische Journalismus in der europäischen Metropole Brüssel oder bei den Vereinten Nationen in New York.

      AUTOREN / HERAUSGEBER

      Marlis Prinzing, Dr., ist seit 2009 Professorin für Journalistik an der Hochschule Macromedia und Studiendekanin am Campus Köln sowie Head einer der lokalen Fakultäten; bundesweit leitet sie hochschulintern das Study Program Journalism. Sie hat Lehraufträge für Medienethik an den Universitäten Fribourg und Zürich, ist Hauptinitiantin der Charta Öffentliche Kommunikationswissenschaft https://oeffentliche-kowi.org/. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind: Medien- und Digitalethik, digitale Gesellschaft, Medieninnovation, Journalistik, Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer. Sie studierte Politologie, Geschichte und Mathematik an den Universitäten Regensburg und Tübingen und promovierte an ...

      Roger Blum ist emeritierter Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern und Ombudsmann der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) für den Bereich Deutschschweiz. Er studierte Geschichte und Staatsrecht, war Abgeordneter im Parlament des Schweizer Kantons Baselland und arbeitete danach als Journalist bei Schweizer Tageszeitungen, unter anderem auch als Mitglied der Chefredaktion des Tages-Anzeigers in Zürich. Als Forscher unternahm er Recherchereisen in die USA, nach Großbritannien, Frankreich und Russland sowie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Interessensgebiete sind Mediensysteme, ...

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