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13. August 2013
DJV-Mitgliederversammlung

Arbeitsplätze müssen in Hamburg bleiben

Fotos: Florian Büh/www.Gutes-Foto.de

Fürs Foto trugen die Jubilare die Blumen zurück in den Garten: Geschäftsführer Stefan Endter, Günther Bähr, Ulrich Kudrass, Dr. Horst Kreussler, Landesvorsitzende Marina Friedt, Dr. Ingeborg Zaunitzer-Haase, Peter Neumann und Jürgen Albert Schulz (v.l.n.r. stehend), Hans-Jürgen Kraft, Isolde Kaiser-Marouf und Karlheinz Mose (v.l.n.r. davor sitzend) (Foto: Florian Büh)

Bei der Abstimmung zu den Dringlichkeitsanträgen waren sich alle Anwesenden einig. (Foto: Florian Büh)

Hamburg. Die Mitgliederversammlung des Deutschen Journalisten-Verbandes Hamburg (DJV) fordert die Funke Mediengruppe als neue Eigentümerin der Hamburger Springertitel auf, die Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen am Medienstandort Hamburg in vollem Umfang zu erhalten.

Dies ist der Kernsatz eines Dringlichkeitsantrages, den die DJV-Mitgliederversammlung am Montagabend einstimmig beschlossen hat.

Der Journalisten-Verband reagierte damit auf den Verkauf des Hamburger Abendblatts, der Bergedorfer Zeitung sowie der in Hamburg beheimateten Frauen- und Programmzeitschriften der Springer AG. Dabei handelt es sich um die Zeitschriften Hörzu, TV Digital, Funk Uhr, TV Neu, Bildwoche, Bild der Frau und Frau von Heute. Von dem überraschenden Verkauf ist auch die Berliner Morgenpost betroffen.

In einem weiteren Dringlichkeitsantrag forderte die DJV-Mitgliederversammlung die Eigentümer der Harburger Anzeigen und Nachrichten auf, die notwendigen Mittel für eine angemessene Ausstattung des Sozialplans zur Verfügung zu stellen, der gegenwärtig verhandelt wird.

Hintergrund ist die Entscheidung der Gesellschafter, das Traditionsblatt nach 169 Jahren zum Ende September 2013 einzustellen.

„Wer eine Zeitung vom Markt nimmt, obwohl das Unternehmen Gewinne abwirft, muss zumindest seine Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien wahrnehmen, die in die Arbeitslosigkeit entlassen werden“, erklärte die Hamburger DJV-Landesvorsitzende Marina Friedt. Hauptgesellschafter sind die Medienkonzerne Springer und Madsack.

Zuvor hatte Friedt, wie bei jeder Sommerversammlung, die Mitglieder geehrt, die dem Verband seit 25, 40, 50, 60 und 65 Jahren angehören.

Außer diesem traditionellen Tagesordnungspunkt war die Präsentation der neuen Website - die erst am Morgen des Veranstaltungstages online gegangen war - eines der zentralen Themen. 

Der DJV Hamburg hatte zu seiner diesjährigen Versammlung erstmalig ins Gästehaus der Universität Hamburg an der Rothenbaumchaussee eingeladen, wo die anwesenden Kolleginnen und Kollegen den Abend bei Drinks und Fingerfood in den gediegenen Räumlichkeiten und dem schönen Garten ausklingen ließen.

 

 


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