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12. Juni 2019
Iwan Golunow

Protest brachte Freilassung

Internationaler Protest und mehr als 100.000 Unterschriften - eine überwältigende Solidaritätsaktion brachte dem russischen Journalisten Iwan Golunow die Freilassung aus der Haft.

Iwan Golunow: Solidarität brachte Freilassung. Foto: euronews

Herzlichen Glückwunsch, lieber Kollege Golunow! Sie haben die Freiheit zurück erlangt. Und mehr als das: Die Vorwürfe des angeblichen Drogenhandels wurden von der russischen Justiz fallen gelassen. Deutlicher konnte die Justiz nicht zugeben, dass es sich dabei offenbar um Schikanen gehandelt hatte, um einen unliebsamen Kreml-Kritiker zum Schweigen zu bringen.

 

Für die Freilassung von Iwan Golunow hatten sich zahlreiche russische Journalisten und Journalistenorganisationen aus aller Welt, darunter der DJV, eingesetzt. Und mehr noch: Viele Bürger haben mit ihrer Unterschrift gegen die Willkür protestiert, der der Investigativjournalist zum Opfer gefallen war. Weit mehr als 100.000 Unterschriften waren zustande gekommen. Ein Ruf nach Pressefreiheit, den die Staatsgewalt nicht überhören darf und der nach durchgreifenden Reformen verlangt. Das Grundrecht der Presse- und Meinungsfreiheit muss in Russland wieder in Kraft gesetzt werden.

 

Ein Kommentar von Hendrik Zörner


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