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16. September 2019
Springer

20 Prozent Häuptlinge?

Dass Springer Jobs streichen will, hat die Spitze jetzt erstmals zugegeben. Angeblich soll es nur die "Häuptlinge" treffen. Wer glaubt denn so was?

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung gaben sich Friede Springer und Mathias Döpfner optimistisch. Von digitalem Wachstum war da die Rede, aber auch vom "wunderbaren" Rascheln des Zeitungspapiers. Dennoch kamen auch die Gerüchte um einen Stellenabbau zur Sprache. 20 Prozent der Jobs bei BILD sollen wegfallen, war vor Kurzem berichtet worden. Das Dementi von Springer kam bis heute nicht.

 

Im Interview mit der Süddeutschen kündigte jetzt Vorstandschef Mathias Döpfner an, es werde eher die Häuptlinge als die Indianer treffen. Und weiter: Die "Welt" bleibe essentieller Teil des Konzerns.

 

Warum nur beruhigen solche Aussagen die Springer-Mitarbeiter nicht? Wahrscheinlich deshalb, weil es bei der BILD keine 20 Prozent Häuptlinge gibt. Aber angeblich will die Konzernspitze in diesen Tagen die Karten auf den Tisch legen. Das wird auch höchste Zeit.

 

Ein Kommentar von Hendrik Zörner


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