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29. November 2019
AfD

Provokation geht weiter

Mit ihrem sogenannten "Aussteigerprogramm für Mainstreamjournalisten" suchen mehrere AfD-Bundestagsabgeordnete die Provokation. Daran ändert auch die Sperre der Website durch einen Dienstleister nichts.

Für die Provokation mit dem sogenannten Aussteigerprogramm, die wir gestern angeprangert haben, wollte sich der Webseitenbetreiber Jimdo offenbar nicht hergeben. Auf Twitter veröffentlichte der Hamburger Dienstleister ein Statement, das deutlich war: "Wir alle bei Jimdo sind der Überzeugung, dass Demokratie, Freiheit und Vielfalt gesellschaftliche Werte sind, die es zu schützen und zu verteidigen gilt." Das Unternehmen wende sich klar gegen Rassismus, Radikalismus, Faschismus, Hass. "Wir stellen unsere Technologie niemandem zur Verfügung, der solche Inhalte verbreitet." Das war die Begründung dafür, dass die AfD-Hetze gegen Journalisten nicht mehr zum Abruf bereitstand.

 

Das währte jedoch nur kurz. Inzwischen sind die Seiten wieder online, jedoch bei einem anderen Betreiber gehostet. Das wäre ja noch schöner, kurz vor dem AfD-Bundesparteitag klein beizugeben vor Demokraten, kritischen Journalisten und dem DJV.

 

Ein Kommentar von Hendrik Zörner


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