Deutscher Journalisten-Verband Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

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Dokumentarfilmer

Wegen miesen Arbeitsbedingungen raus aus dem Job

09.06.2015

Freiberufler-Dasein: Lass es sein - wegen miesen Honoraren, meint ein Kameramann/Dokumentarfilmer

 

Die Arbeit als Kameramann und Dokumentarfilmer bedeutet Selbstausbeutung ohne jede Perspektive. Freiberufliche Tätigkeit hat hier keine Zukunftsaussicht. Das meint jedenfalls einer, der es wissen muss, weil er jahrelang im Berufsfeld tätig war und es kürzlich desillusioniert verlassen hat. In Deutschland ist das Honorarniveau kaputt, eine Besserung nicht in Sicht. Skrupellose Privatsender und genauso schlecht zahlende Rundfunkanstalten, die Ausbildungsindustrie sorgt für ständiges Anwachsen der Konkurrenz um die (ohnehin schlecht bezahlten) Aufträge und selbst die Profi- und Berufsverbandskollegen betreiben Honorardumping. Ein Interview von Dr. Laurent Joachim mit einem anonymisierten Ex-Filmer jetzt (wohl nur...) auf YouTube

Schon gewusst?Rund 60 Prozent aller Freien arbeiten aus Überzeugung hauptberuflich frei, 40 Prozent sind als Freie tätig, weil sie keine Anstellung finden (Quelle: DJV-Umfrage 2014).

Auch bei der EU in Brüssel sind viele Freie unterwegs - nicht immer freiwillig frei. Foto: Hirschler

Schon gewusst?Rund 60 Prozent aller Freien arbeiten aus Überzeugung hauptberuflich frei, 40 Prozent sind als Freie tätig, weil sie keine Anstellung finden (Quelle: DJV-Umfrage 2014).

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