Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Springer

KI-Erlöse fair verteilen

03.01.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Springer-Konzern zu einer fairen Verteilung der Erlöse aus dem Nutzungsvertrag mit dem KI-Unternehmen OpenAI auf.

Anlass sind Äußerungen von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner, den Konzern zum führenden KI-gestützten Medienunternehmen machen zu wollen. Springer ist in Deutschland das erste Unternehmen, das vertragliche Beziehungen mit OpenAI eingegangen ist. Für die Nutzung redaktioneller Inhalte von Springer-Medien für die Programmierung von ChatGPT ist nach internen Informationen ein nicht näher bezifferter zweistelliger Millionenbetrag geflossen. „Was sich Springer jetzt versilbern lässt, sind die geistigen Werke seiner Urheberinnen und Urheber“, stellt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster klar. Er erwarte, dass bei den Springer-Journalisten angemessene Anteile aus den KI-Erlösen ankommen. „Voraussetzung dafür ist, dass Mathias Döpfner Zahlen nennt.“ Geheimniskrämerei stehe Europas führendem Medienkonzern schlecht an.

Der DJV-Vorsitzende sieht in der nötigen Transparenz auch ein wichtiges Signal für die gesamte Medienbranche: „Künstliche Intelligenz bleibt nicht auf Springer beschränkt. Ob andere Medienunternehmen mit den KI-Entwicklern in Verhandlungen oder wie die New York Times in juristische Auseinandersetzungen eintreten, dürfte auch von den Summen abhängen, die für die Nutzung journalistischer Inhalte durch Künstliche Intelligenz zu erzielen seien. Beuster: „Herr Döpfner, Sie sind der Branche Offenheit schuldig.“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr