Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Madsack-Pläne

Keine einsamen Entscheidungen

24.06.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Geschäftsführung des Medienkonzerns Madsack auf, Pläne über eine Zentralisierung der Zeitungstitel nicht weiter zu verfolgen.

Der DJV reagiert damit auf einen Bericht des Portals Meedia.de, nach dem die Madsack-Zeitungen künftig zentral vom Redaktionsnetzwerk Deutschland in Hannover erstellt werden sollen. Nach dem Bericht soll der Konzernbetriebsrat in die Überlegungen des Managements nicht eingebunden worden sein, weshalb jetzt rechtliche Schritte geprüft werden. „Das ist Konzernpolitik nach Gutsherrenart“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. So gravierende Einschnitte in bewährte Personalstrukturen bei Zeitungstiteln dürften nicht ohne vorherige Rücksprache mit den Arbeitnehmervertretern erfolgen. Madsack müsse mit offenen Karten spielen und die Auswirkungen auf redaktionelle Arbeitsplätze klar benennen.

Der DJV-Vorsitzende erinnert in dem Zusammenhang daran, dass erst in der vergangenen Woche über den Wegfall von 30 Arbeitsplätzen in Sachsen berichtet wurde, weil Madsack die Redaktionen der Leipziger Volkszeitung und der Sächsischen Zeitung in einer Sachsen-Redaktion fusionieren will.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Medienpolitik Zeitungen Fusion

Weitere Pressemitteilungen

Messengerdienst Signal

09.02.2026

Phishing-Warnung ernst nehmen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft alle Journalistinnen und Journalisten auf, die Warnungen von deutschen Sicherheitsbehörden vor Phishing-Attacken im Messengerdienst Signal ernst zu nehmen.

Mehr
Medienpolitik

04.02.2026

Nicht nach Washington schielen

Der Deutsche Journalisten-Verband warnt die Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD davor, medienpolitische Entscheidungen an vermuteten Reaktionen von US-Präsident Donald Trump auszurichten.

Mehr
Übergriffe

03.02.2026

Demo-Recherchen nur im Team

Der Deutsche Journalisten-Verband rät Medienschaffenden dazu, Vorort-Recherchen über Demonstrationen und Veranstaltungen extremistischer Gruppierungen nur im Team durchzuführen.

Mehr
IP-Adressen

02.02.2026

Berufsgeheimnis weiter schützen

Das Medienbündnis, dem auch der Deutsche Journalisten-Verband angehört, fordert das Bundesjustizministerium auf, den vorhandenen Schutz von journalistischen Berufsgeheimnisträgern zu erhalten.

Mehr
Digitalsteuer

29.01.2026

DJV unterstützt SPD-Vorstoß

Der Deutsche Journalisten-Verband unterstützt den Beschluss des SPD-Präsidiums zur Einführung einer Digitalsteuer, die den journalistischen Medien zugute kommen soll.

Mehr
CNBC-Expansion

20.01.2026

Wirtschaftsjournalismus hat Zukunft

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Expansionspläne des US-amerikanischen Wirtschaftsnachrichtensenders CNBC in den deutschsprachigen Raum.

Mehr
dpa-Tarifrunde

16.01.2026

Festbetrag von 350 Euro gefordert

Mit der Forderung nach einem Festbetrag in Höhe von 350 Euro für die Beschäftigten der Deutschen Presseagentur ist der Deutsche Journalisten-Verband am gestrigen Donnerstag in die Tarifverhandlungen e …

Mehr
Stipendiumsentzug

15.01.2026

DJV fordert von USA Aufklärung

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert vom Außenministerium der USA Aufklärung darüber, warum einer deutschen Journalistin ein fest zugesagtes Stipendium kurz vor dem geplanten Abflug in die USA en …

Mehr
Transparenz

14.01.2026

Gesetzgeber muss IFG ausbauen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Gesetzgeber auf, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) auszubauen.

Mehr
Zensurvorwurf

13.01.2026

DJV begrüßt Günthers Klarstellung

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Klarstellung von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zu den gegen ihn erhobenen Zensurvorwürfen.

Mehr