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Demonstrationen

DJV verurteilt Übergriffe

02.07.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband verurteilt die Übergriffe und Behinderungen aus den Reihen von Anti-AfD-Demonstranten gegen Journalistinnen und Journalisten am vergangenen Wochenende in Essen.

„Eine Bedrohungslage gegenüber Berichterstattern mitten in Deutschland ist völlig inakzeptabel“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Der DJV-Vorsitzende reagiert damit auf Meldungen im Kurznachrichtendienst X, nach denen Journalistinnen zum Teil sehr rüde von einigen Demonstranten angegangen worden seien. In einem Fall habe die Polizei die Journalistin „aus der Situation rauskloppen müssen“. Die Demonstranten sollen nicht akzeptiert haben, dass die Kollegin Berichterstatterin und nicht etwa AfD-Delegierte war. Eine andere Journalistin berichtete davon, dass sie und andere auf dem Weg zum Bahnhof „gerade als Faschos beschimpft“ worden seien. „Journalistinnen und Journalisten müssen immer und überall ohne Gefährdung ihr Recht auf freie und unabhängige Berichterstattung wahrnehmen können. Das haben auch diejenigen zu akzeptieren, die gegen den AfD-Parteitag auf die Straße zogen und vermutlich dem linken Spektrum angehören“, so der DJV-Vorsitzende.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@misaificadjv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

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