Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Kein Personalabbau

10.04.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband warnt die Verantwortlichen der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) vor einem weiteren Personalabbau bei der Süddeutschen Zeitung.

Der DJV reagiert damit auf Informationen, die der Mediendienst Medieninsider verbreitet. Danach sollen rund 30 Vollzeitstellen gestrichen werden. In den zurückliegenden Monaten seien bereits befristete Redakteursverträge nicht verlängert und Pauschalistenvereinbarungen aufgekündigt worden. Der offenbar geplante Personalabbau soll über Fluktuation erreicht werden, heißt es. „Die Mutter SWMH darf ihre Tochter Süddeutsche nicht ausbluten lassen“, warnt DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Es gelte, den herausragenden Stellenwert der SZ als Leitmedium zu erhalten. „Das geht nur mit einer wirtschaftlich und personell gut ausgestatteten Redaktion.“ Wolfgang Grebenhof, stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Journalisten-Verbands (BJV), fügt hinzu: „Die Redaktion der Süddeutschen Zeitung ist jetzt schon weit von ihrer früheren Personalstärke entfernt. Bei noch weniger Journalistinnen und Journalisten droht die publizistische Qualität Schaden zu nehmen.“

Die SWMH hat bei der Süddeutschen bereits Einsparungen vorgenommen. Ein Freiwilligenprogramm führte vor einigen Jahren zu 10 Prozent weniger Personal in der Redaktion. Damals konnten Redakteurinnen und Redakteure gegen Abfindung den Verlag verlassen.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Weitere Pressemitteilungen

Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr
El Hotzo

27.03.2026

Sieg für Satirefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Entscheidung des Kammergerichts Berlin im Streit um den Satiriker El Hotzo.

Mehr