Mitglied werden
Login Mitglied werden

CHINA-KORRESPONDENTEN

Schluss mit Schikanen

08.04.2024

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90Die Grünen) auf, sich mit Nachdruck für freie und ungehinderte Möglichkeiten zur Berichterstattung internationaler Korrespondenten in China einzusetzen.

Der DJV reagiert damit auf die Jahresumfrage des Foreign Correspondents‘ Club in China, nach der sich die Arbeitsbedingungen der Journalistinnen und Journalisten in der Volksrepublik massiv verschlechtert hätten. Mehr als 80 Prozent der Befragten hätten angegeben, Gewalt oder Schikane erlebt zu haben. Inzwischen würden von den Sicherheitsbehörden Drohnen zur Überwachung von Journalisten eingesetzt. Oft würden Interviewpartner unter Druck gesetzt, so dass vereinbarte Interviews abgesagt werden. In zunehmendem Maß gebe es auch Probleme mit den Akkreditierungen der Journalisten. „Das sind massive Eingriffe in die Pressefreiheit, die die Berichterstattung der Korrespondenten für die Weltöffentlichkeit immer schwerer machen“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. „Die chinesischen Behörden haben kein Recht, Hofberichterstattung zu erzwingen.“

Der DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Korrespondenten die Rückendeckung der Regierungen ihrer Heimatländer benötigen: „Die chinesische Regierung muss wissen, dass ihre Medienschikanen nicht hinnehmbar sind.“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@misaificadjv.de

Sie finden unsere Pressemitteilung auch unter www.djv.de

Medienpolitik Pressefreiheit

DJV-Kommunikation

Ansprechpartner:innen

Hendrik Zörner

Pressesprecher, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
+493072627920 Torstr. 49, 10119 Berlin

Claudine Hengstenberg-Photiadis

Assistentin für die DJV-Kommunikation

Iliana Subasic

Office Managerin für die DJV-Kommunikation
+493072627920 Torstr. 49, 10119 Berlin

Weitere Pressemitteilungen

Madsack-Pläne

24.06.2024

Keine einsamen Entscheidungen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Geschäftsführung des Medienkonzerns Madsack auf, Pläne über eine Zentralisierung der Zeitungstitel nicht weiter zu verfolgen.

Mehr
Slowakischer Rundfunk

21.06.2024

EU muss handeln

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die EU-Kommission zur Einleitung eines Rechtsstaatsverfahrens gegen die Slowakei auf.

Mehr
Rundfunkkommission

19.06.2024

Bedauern über Dreyers Rücktritt

Der Deutsche Journalisten-Verband bedauert den Rücktritt der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, über den am Nachmittag informiert werden soll.

Mehr
ARD-Intendanten

17.06.2024

Bewegung im Tarifkonflikt gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Intendantinnen und Intendanten der ARD-Anstalten zu Bewegung und Verhandlungsbereitschaft im Tarifkonflikt um höhere Einkommen der Beschäftigten auf.

Mehr
Evan Gershkovich

14.06.2024

Kein Prozess, sondern Freiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die Ankündigung der russischen Generalstaatsanwaltschaft, den seit mehr als 14 Monaten inhaftierten US-Journalisten Evan Gershkovich wegen Spionage  …

Mehr
KI-Nutzung

13.06.2024

Meta soll einlenken

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Facebook-Mutterkonzern Meta auf, die Verwendung von Nutzerinhalten für das Training von Künstlicher Intelligenz von der aktiven Zustimmung der User abhäng …

Mehr
Springer

11.06.2024

Alle Arbeitsplätze erhalten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Springer-Verlag auf, alle Arbeitsplätze der Titel Computer Bild und Auto Bild zu erhalten, auch wenn die Redaktionen nach Berlin umziehen müssen und mit B …

Mehr
Medienunternehmen

10.06.2024

Schutzkodex beitreten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Medienunternehmen auf, dem Schutzkodex für Journalistinnen und Journalisten beizutreten.

Mehr
UKW-Abschaltung

07.06.2024

Einheitlichkeit gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert von den Ländern ein einheitliches Vorgehen bei der geplanten Abschaltung des Sendebetriebs für den UKW-Hörfunk.

Mehr
Rundfunkbeitrag

04.06.2024

Länderchefs sollen Weg ebnen

Der Deutsche Journalisten-Verband unterstützt den rundfunkpolitischen Appell zur Anhebung des Rundfunkbeitrags, den zahlreiche Mitglieder öffentlich-rechtlicher Aufsichtsgremien am gestrigen Montag an …

Mehr