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Tarifverhandlungen 2025

Tageszeitungen

Tarifverhandlungen 2025

Journalist:innen sind das Rückgrat der Demokratie!

Für eine angemessene Vergütung und faire Arbeitsbedingungen

Zeitungstarifverhandlungen 2025

Die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten an den Tageszeitungen ist wichtig für unsere Demokratie und wird in Zeiten von Hass und Hetze im Netz und Übergriffen bei Demonstrationen immer schwieriger. Sie muss deshalb angemessen vergütet und die Arbeitsbedingungen fair gestaltet werden. Dafür setzt sich der DJV in den Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) ein.

Unsere Forderung: 10,5 % mehr

Durch die hohe Inflation haben die Journalist:innen einen Reallohnverlust von weit über 10 % erlitten - bei gleichzeitig permanent ansteigender Arbeitsbelastung.

Wir fordern die Verlage deshalb auf, ihre Mitarbeiter:innen wertzuschätzen und für einen spürbaren Inflationsausgleich zu sorgen.

Warnstreiks und Verhandlungsrunden

Warnstreikaufruf am 17. März 2025

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum Warnstreik auf.

Hintergrund ist, dass sich der BDZV bislang nicht auf die Forderung des DJV zubewegt hat. Diese sieht eine Anhebung der Gehälter sowie der Honorare ab 1. Januar 2025 um 10,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten vor.

DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster: „Wir erwarten vom BDZV ein deutliches Entgegenkommen. Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen können aktuell nicht mit angemessenen Gehältern rechnen. Dass der BDZV zudem sein unzureichendes Angebot auch noch mit der Gegenforderung verknüpft, die Tageszeitungsgehälter im Rahmen eines neuzugestaltenden Tarifvertrages massiv abzusenken, ist vollkommen inakzeptabel. Wir werden daher in den kommenden Tagen ein deutliches Zeichen setzen und rufen an mehreren Orten zu einem Warnstreik auf, der heute in Bayern startet.“

BJV-Vorsitzender Harald Stocker: „Die Kolleginnen und Kollegen aus den bayerischen Tageszeitungen sind fest entschlossen, für einen fairen Tarifvertrag zu kämpfen. Das Angebot der Verleger ist de facto eine Gehaltskürzung und nicht hinnehmbar. Wir brauchen dringend einen Inflationsausgleich, damit es auch in Zukunft attraktiv bleibt, im Journalismus zu arbeiten. Der Medienstandort Bayern braucht einen guten Tarif.“

Die Streikmaßnahmen finden im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde statt, zu der sich die Verhandlungskommissionen am 20. März 2025 in Düsseldorf treffen.

4. Verhandlungsrunde am 20. März 2025: Tarifrunde ohne Fortschritt

Ohne Fortschritt ist die vierte Verhandlungsrunde zwischen dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), der dju in ver.di und dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am Donnerstag in Düsseldorf nach mehrstündigen Gesprächen zu Ende gegangen.

„Der BDZV hält an seiner Forderung fest, die tariflichen Rahmenbedingungen massiv zu verschlechtern. Wir werden also weiter entschlossen kämpfen müssen“, erklärt DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck. „Ohne weitere Streiks werden wir Gehaltseinbußen nicht verhindern können.“ Für den DJV ist es nicht hinnehmbar, dass die Berufsjahrstufen und damit die mögliche Gehaltsentwicklung erheblich eingekürzt werden sollen. „Das haben die Journalistinnen und Journalisten mit ihren massiven Warnstreiks in den vergangenen Wochen klargestellt!“, so Wienzeck.

Der DJV erwartet ein wertschätzendes und angemessenes Gehalts-Angebot in der nächsten Verhandlungsrunde am 14. April. Er fordert bei den Verhandlungen ein Plus von 10,5 Prozent.

Warnstreiks im Norden am 3./4. April 2025

Die Redaktionen der Kieler Nachrichten, der Segeberger Zeitung und der Lübecker Nachrichten sind am gestrigen Donnerstag und heutigen Freitag erneut in einen zweitägigen Warnstreik getreten. Seit Freitag streikt auch die Redaktion der Ostsee-Zeitung in Rostock. Die Journalistinnen und Journalisten reagieren damit auf die Weigerung des Bundesverbandes der Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), angemessene Gehaltserhöhungen zu vereinbaren. Unterstützung erhalten die Streikenden von ihren Kolleginnen und Kollegen des Konzernbetriebsrates der Madsack Mediengruppe, die sich anlässlich ihrer Sitzung in Dresden zu den Forderungen solidarisch erklären. Die fünfte Verhandlungsrunde mit dem BDZV ist für den 14. April geplant, der DJV fordert in der Verhandlung ein Plus von 10,5 Prozent.

Warnstreikwoche in Bayern und Baden-Württemberg 7. -11. April 2025

In dieser Woche treten Journalistinnen und Journalisten an zahlreichen Tageszeitungen in Baden-Württemberg und Bayern in den Warnstreik, um ihren Tarifforderungen Nachdruck zu verleihen, bevor es am Montag in die nächste Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) geht. 

5. Verhandlungsrunde am 15. April 2025: Konstruktive Gespräche ohne Ergebnis

Die fünfte Runde der Gehaltstarifverhandlungen für die Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen ist am Montag nach über neun Stunden ohne Ergebnis in München zu Ende gegangen.

„Die Gespräche waren konstruktiv. Sowohl mit Blick auf die Erhaltung der bestehenden Berufsjahrstruktur als auch auf die Gehaltsentwicklung hat es eine deutliche Annährung gegeben“, erklärt DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck, der sich bei den streikenden Journalistinnen und Journalisten im Norden und im Süden für ihr Engagement bedankt. „Am Ende waren wir nicht mehr weit voneinander entfernt. Ich hoffe daher, dass es in der nächsten Verhandlungsrunde gelingt, auch noch die letzten Schritte zu gehen, um einen Tarifabschluss zu erzielen“, so Wienzeck.

Die Verhandlungen zwischen dem BDZV einerseits und dem DJV und ver.di andererseits wurden von Warnstreiks begleitet. Der Journalisten-Verband fordert ein Plus von 10,5 Prozent.

Warnstreik bei der Süddeutschen Zeitung am 6./7. März 2025

Gemeinsam für einen fairen Tarif streiken heute und morgen Kolleginnen und Kollegen der Süddeutschen Zeitung. Der zweitägige Streik sorgt für Ausfälle. Die Streikenden machen klar: Der Verlegerverband muss eine Tariferhöhung zum Ausgleich der Inflation anbieten.

6. Verhandlungsrunde am 15. Mai 2025: Noch kein Ergebnis - Gremien beraten

Die sechste Runde der Gehaltstarifverhandlungen für die Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen in Form eines Spitzengespräches ist am gestrigen Mittwoch in Düsseldorf ohne Abschluss zu Ende gegangen.

„Wir haben die Gespräche vom April heute konstruktiv fortgesetzt und werden jetzt in unseren Gremien über den Stand beraten“, erklärt DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck.

Die Verhandlungen zwischen dem BDZV einerseits und dem DJV und ver.di andererseits waren von Warnstreiks begleitet worden. Der DJV-Verhandlungsführer betont: „Wir sind den Kolleginnen und Kollegen, die bundesweit auf die Straße gegangen sind, sehr dankbar für ihre Unterstützung.“

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert bei den Verhandlungen ein Plus von 10,5 Prozent.

7. Verhandlungsrunde am 24. Juni 2025: Verleger machen Rückzieher

Für die Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen gibt es noch immer kein Ergebnis bei den Gehaltstarifverhandlungen.

Der Grund: Der Verlegerverband BDZV hat bei den Verhandlungen, an denen auch die dju in ver.di teilnimmt, am Montag in Berlin erklärt, aufgrund der ablehnenden Haltung der Gewerkschaften gegenüber den noch offenen strukturellen Gegenforderungen nicht mehr an dem Mitte Mai erarbeiteten Lösungsmodell festhalten zu wollen. „Dieser Rückschritt ist ebenso überraschend wie enttäuschend. Unsere Mitglieder in den Redaktionen haben Besseres verdient“, sagt DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck. Der DJV habe sich kompromissbereit gezeigt. Dass der BDZV darauf nicht eingegangen ist, sondern sich stattdessen auf einen früheren Verhandlungsstand zurückzieht, wertet Wienzeck als Provokation: „Das lässt jede Wertschätzung für die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten vermissen.“ Alternativ hätten die Zeitungsverleger bei einer 15-monatigen Laufzeit lediglich eine Festbetragserhöhung 100 Euro angeboten.

Gegenüber den materiellen Regelungen des letzten Verhandlungsstandes bedeutet das aktuelle Verlegerangebot mit einer Festbetragserhöhung um 190 Euro ab dem 1. Mai 2025 sowie linearen Erhöhungen von 2,5 Prozent zum 1. Marz 2026 und 1,0 Prozent zum 1. März 2027 bei einer Laufzeit von 30 Monaten spürbare finanzielle Verschlechterungen und eine verlängerte Laufzeit. „In einer Zeit des Fachkräftemangels, in der die Kolleginnen und Kollegen mit ihrem unermüdlichen Einsatz bestehende Vakanzen ausgleichen, senden die Verleger ein ganz schlechtes Signal in die Belegschaften“, kritisiert der DJV-Verhandlungsführer. Er sei sicher, „dass wir darauf eine passende Antwort finden werden“.

Die Tarifverhandlungen werden am 18. Juli in Hamburg fortgesetzt.

Für die Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen gibt es noch immer kein Ergebnis bei den Gehaltstarifverhandlungen.

Der Grund: Der Verlegerverband BDZV hat bei den Verhandlungen, an denen auch die dju in ver.di teilnimmt, am Montag in Berlin erklärt, aufgrund der ablehnenden Haltung der Gewerkschaften gegenüber den noch offenen strukturellen Gegenforderungen nicht mehr an dem Mitte Mai erarbeiteten Lösungsmodell festhalten zu wollen. „Dieser Rückschritt ist ebenso überraschend wie enttäuschend. Unsere Mitglieder in den Redaktionen haben Besseres verdient“, sagt DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck. Der DJV habe sich kompromissbereit gezeigt. Dass der BDZV darauf nicht eingegangen ist, sondern sich stattdessen auf einen früheren Verhandlungsstand zurückzieht, wertet Wienzeck als Provokation: „Das lässt jede Wertschätzung für die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten vermissen.“ Alternativ hätten die Zeitungsverleger bei einer 15-monatigen Laufzeit lediglich eine Festbetragserhöhung 100 Euro angeboten.

Gegenüber den materiellen Regelungen des letzten Verhandlungsstandes bedeutet das aktuelle Verlegerangebot mit einer Festbetragserhöhung um 190 Euro ab dem 1. Mai 2025 sowie linearen Erhöhungen von 2,5 Prozent zum 1. Marz 2026 und 1,0 Prozent zum 1. März 2027 bei einer Laufzeit von 30 Monaten spürbare finanzielle Verschlechterungen und eine verlängerte Laufzeit. „In einer Zeit des Fachkräftemangels, in der die Kolleginnen und Kollegen mit ihrem unermüdlichen Einsatz bestehende Vakanzen ausgleichen, senden die Verleger ein ganz schlechtes Signal in die Belegschaften“, kritisiert der DJV-Verhandlungsführer. Er sei sicher, „dass wir darauf eine passende Antwort finden werden“.

Die Tarifverhandlungen werden am 18. Juli in Hamburg fortgesetzt.

Warnstreiks am 3./4. Juli 2025 in NRW, Schleswig-Holstein und Bayern

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Bayern zu 48-stündigen Warnstreiks auf.

Der DJV reagiert damit auf die Weigerung des Verlegerverbands BDZV, die Tarifverhandlungen zu einem für beide Seiten akzeptablen Abschluss zu führen. Der Arbeitskampf dauert vom heutigen Donnerstag um null Uhr bis Freitag, 23.59 Uhr. „Die Kolleginnen und Kollegen fühlen sich nicht ernst genommen“, kommentiert DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck die Verhandlungstaktik der Verleger, die in der letzten Verhandlungsrunde am 23. Juni ein früheres Tarifangebot zurückzogen und einen „Neustart“ der Verhandlungen forderten. Angeboten wurde – alternativ zu dem Rückschritt auf das letzte Verlegerangebot vom 14. April 2025 – eine Gehaltsanhebung um einen Festbetrag von 100 Euro bei einer Laufzeit von 15 Monaten für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis zum 31. März 2026. Wienzeck: „Zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Verhandlungen ein solches Angebot auf den Tisch zu legen, ist schlicht dreist.“

Der DJV-Verhandlungsführer weist darauf hin, dass in der jetzigen Situation nur eine hohe Streikbereitschaft der Journalistinnen und Journalisten Bewegung in die Tarifverhandlungen bringen kann. Wienzeck: „Mit der Teilnahme am Warnstreik können die Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen den Verlegern zeigen, was sie von deren Tarifdumping halten.“ Der DJV fordert 10,5 Prozent mehr Einkommen.

Die Tarifverhandlungen werden am 18. Juli in Hamburg fortgesetzt.

Warnstreiks in Kiel, Lübeck, Rostock und Segeberg am 16. - 18. Juli 2025

Die Redaktionen der Kieler Nachrichten, der Segeberger Zeitung und der Lübecker Nachrichten sind bereits am Mittwoch erneut in einen dreitägigen Warnstreik getreten, der bis Freitag andauert. Am heutigen Donnerstag sind zur Unterstützung auch Redakteurinnen und Redakteure der Lübecker Nachrichten Media GmbH im Rahmen eines Solidaritätsstreiks im Ausstand. Darüber hinaus streikt die Redaktion der Ostsee Zeitung in Rostock ebenfalls. Die Streikenden aus Kiel, Segeberg, Lübeck und Rostock haben sich am heutigen Vormittag zu einem Streik-Picknick vor dem Holstentor in Lübeck versammelt.

„Mit diesem erneuten mehrtägigen Warnstreik setzen die Journalistinnen und Journalisten ein deutliches Zeichen: Die Zeitungsverleger dürfen angemessene Gehaltserhöhungen nicht länger verweigern“, sagte der Geschäftsführer des DJV Nord Stefan Endter. „Die Kolleginnen und Kollegen habe in allen Krisen – zuletzt in der Corona-Zeit – Augenmaß und Zurückhaltung bewiesen. Angesichts ihrer beachtlichen Leistungen und der massiven Inflation der vergangenen Jahre können die Zeitungsverleger, vertreten durch den Bundesverband der Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), nicht ernsthaft einem Reallohnverlust das Wort reden.“

Der Ausstand in dieser Woche ist bereits der fünfte Warnstreik im Norden in dieser Tarifrunde.

Die Verhandlungen werden am 18. Juli in Hamburg fortgesetzt

Der DJV hat eine Gehaltserhöhung von 10,5 Prozent gefordert.

Warnstreiks am 17. Juni 2025 in Bayern und Baden-Württemberg

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Zeitungsverleger zu einem Ruck in den festgefahrenen Tarifverhandlungen auf.

Nach monatelangen Verhandlungen und zahlreichen Warnstreiks der Journalistinnen und Journalisten sei ein fairer Tarifabschluss überfällig, sagt DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck. Anlass ist die am morgigen Freitag in Hamburg stattfindende Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften DJV und Verdi und dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Die Verleger hatten zuletzt einen Neustart der Verhandlungen ins Gespräch gebracht.

Die Antwort waren mehrtägige Warnstreiks mit Schwerpunkt Süddeutschland, an denen sich Hunderte Journalistinnen und Journalisten beteiligten.

Etwa 200 streikende Redakteur*innen von Tageszeitungen kamen in Baden-Württemberg bei der zentralen Streikversammlung in Stuttgart zusammen. Mit Trommeln machten sie ihrem Ärger über die verfahrenen Tarifverhandlungen lautstark Luft.

 

„Zahlreiche Zeitungen konnten nicht im gewohnten Umfang erscheinen“, bilanziert Wienzeck. „Ist es das, was die Verleger ihren zahlenden Kunden weiterhin bieten wollen?“ Der DJV sei zu einem Tarifabschluss bereit, der einen echten Einkommenszuwachs für die Zeitungsjournalisten zum Inhalt habe. Wienzeck: „Das ist angesichts der Teuerungsrate notwendig und bedeutet Wertschätzung der journalistischen Arbeit.“

Der DJV fordert für die Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen 10,5 Prozent mehr Gehalt bzw. Honorar.v

Erfolgreicher Tarifabschluss am 18. Juli 2025 - Verhandlungsziel erreicht!

Mit einem Tarifabschluss endeten am Abend des 18. Juli 2025 in Hamburg die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften DJV und ver.di und dem Zeitungsverlegerverband BDZV.

Die Gehälter der Redakteurinnen und Redakteure steigen rückwirkend ab März 2025 um 100 Euro und ab Mai 2025 um weitere 90 Euro. Daraus ergibt sich für das laufende Jahr eine Festbetragserhöhung um insgesamt 190 Euro. Im kommenden Jahr folgen weitere 3,0 Prozent ab Februar 2026. Ab Februar 2027 steigen die Gehälter noch einmal um monatlich 110 Euro. Berufsjahre außerhalb von Tageszeitungsredaktionen werden unverändert wie bisher anerkannt. Es bleibt damit bei den bestehenden Regelungen des Gehaltstarifvertrags. Die Honorare der arbeitnehmerähnlichen Freien steigen entsprechend. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Dezember 2027.

„Der Abschluss bedeutet insgesamt ein durchschnittliches Einkommensplus in Höhe von 10,5 Prozent. Es waren bis zum Schluss harte Verhandlungen“, resümiert DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck. „Das Ergebnis wäre ohne die Streiks in den Redaktionen vom Norden bis zum Süden nicht erreicht worden. Den Kolleginnen und Kollegen gebührt mein großer Dank.“ Es sei ein Erfolg, dass es gelungen sei, mit dem Tarifvertrag die bewährten Gehaltsstrukturen zu erhalten und für eine ordentliche Einkommensentwicklung zu sorgen.

Darüber hinaus haben DJV, ver.di und BDZV weitere Gespräche zur Aktualisierung der Urheberrechtsklausel und zum Einsatz von KI in Tageszeitungsredaktionen vereinbart.  Die Berechnung des Urlaubsgeldes wird ab dem 1. Januar 2026 für Neueinsteiger auf Grundlage des tariflichen Monatsgehalts berechnet.

Als Erklärungsfrist wurde der 1. August 2025, 12 Uhr, vereinbart.

 

zur Tarifinfo

Warnstreiks

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