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dpa-Tarifabschluss

Rund 6,5 Prozent mehr

30.03.2026

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Darauf haben sich die Gewerkschaften DJV und ver.di mit der dpa-Geschäftsführung am Abend des 27. März in Berlin verständigt. In der fünften Runde endeten damit sehr intensive Verhandlungen. Die Tarifgehälter für Redakteurinnen und Redakteure der dpa GmbH und für Angestellte sowie die Grundgehälter für die Beschäftigten in der dpa infocom GmbH, dpa English Services GmbH, Rufa GmbH werden ab dem 1. April um 110 Euro und ab dem 1. Juli um weitere 90 Euro erhöht. Ab 1. Juli 2027 folgt eine weitere Erhöhung um 2,5 Prozent. Volontärinnen und Volontäre erhalten rückwirkend ab 1. März monatlich 200 Euro mehr. Ab 1. Juli 2027 steigen ihre Gehälter um weitere 2,5 Prozent. Der Tarifvertrag hat eine 24-monatige Laufzeit bis Ende 2027.

Dem Tarifabschluss war ein eintägiger Warnstreik vorausgegangen, zu dem DJV und ver.di aufgerufen hatten. „Dass dieser Abschluss trotz der schwierigen Situation möglich wurde, ist zu ganz wesentlichen Teilen den Kolleginnen und Kollegen zu verdanken“, bilanziert DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck. „Mit dem ersten ganztägigen Warnstreik in der Geschichte der dpa wenige Tage vor der fünften Verhandlungsrunde haben sie ein deutliches Zeichen gesetzt und die Verhandlungen entscheidend vorangebracht." Und weiter: „Unser Ziel war es, einen Abschluss zu erreichen, der einerseits den Belastungen insbesondere der Volontärinnen und Volontäre sowie der Jungredakteure durch die Preisentwicklung Rechnung trägt und andererseits dem hohen Anspruch an die Qualität der Arbeit in Deutschlands führender Nachrichtenagentur gerecht wird."

Als Erklärungsfrist wurde der 24. April, 12 Uhr festgelegt.

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner, djv@djv.de

Nachrichtenagenturen Tarifverhandlungen Tarife

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