Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Stuttgarter Erklärung

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

02.05.2026

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

In der Stuttgarter Erklärung des DJV, die Bundesvorsitzender Mika Beuster und Markus Pfalzgraf, Vorsitzender des DJV Baden-Württemberg, am Abend dem künftigen Ministerpräsidenten Cem Özdemir übergaben, heißt es dazu wörtlich: „Wir rufen die kommende Landesregierung zum Tag der Pressefreiheit auf, sich die Verteidigung der Pressefreiheit zu einer Hauptaufgabe ihrer Regierungsarbeit zu machen und sich für den Erhalt einer vielfältigen Medienlandschaft im Bundesland und in Deutschland zu engagieren.“ Und weiter: „Der Kampf gegen Desinformation und Fake News, die Information über relevante gesellschaftliche und politische Dynamiken in den Kommunen, im Bundesland, in Deutschland, Europa und der Welt, das Stiften einer regionalen Identität und Verantwortung, das Fördern der Medienkompetenz, das Kontrollieren ,der Mächtigen‘ und kritische Berichterstattung über alle relevanten gesellschaftlichen und politischen Ereignisse – all das macht kritischer und unabhängiger Journalismus möglich und leistet so seinen Beitrag zum Gelingen von Demokratie.“

Bei der Jubiläumsveranstaltung des DJV Baden-Württemberg, der sein 40-jähriges Bestehen feiert, hatte der künftige Ministerpräsident die Gäste zuvor mit einem Grußwort begrüßt. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster wies aus Anlass des Tags der Pressefreiheit am 3. Mai darauf hin, dass Deutschland auf der Rangliste der Pressefreiheit auf den nur noch „zufriedenstellenden“ 14. Platz zurückgestuft wurde. Verantwortlich für den Rückgang sollen die durch das aufgeheizte politische Klima schwierigeren Arbeitsbedingungen der Journalistinnen und Journalisten sein. „Wir brauchen die aktive Unterstützung der Politik, um das Grundrecht der Pressefreiheit am Leben zu erhalten“, so Beuster. „Wir zählen auf Sie, Herr Özdemir!“

Die „Stuttgarter Erklärung des DJV zur Pressefreiheit“ ist auf der Website des DJV unter folgender URL zu finden:

https://www.djv.de/medienpolitik/pressefreiheit/

 

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

 

Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Pressefreiheit
DJV an Weimer

15.09.2026

ARD und ZDF stehen nicht zur Disposition

Berlin, 15.09.2026 – Der Deutsche Journalisten-Verband warnt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer eindringlich davor, eine Zusammenlegung von ARD-Anstalten sowie eine Privatisierung des ZDF auch nur al …

Mehr
logo!-Interview

15.09.2026

Absetzung ist einzig richtige Entscheidung

Der Deutsche Journalisten-Verband bewertet die Absetzung des Interviews mit dem AfD-Politiker Enrico Schult durch die Redaktion der ZDF-Kindernachrichtensendung „logo!“ als die einzig richtige Entsche …

Mehr
Branchenkampagne

11.09.2026

DJV beteiligt sich an Demokratie-Aktion

Der Deutsche Journalisten-Verband beteiligt sich an der bundesweiten Initiative „Demokratie braucht viele Stimmen“.

Mehr
Mitbestimmung

09.09.2026

DJV gegen Einschränkungen

Der Deutsche Journalisten-Verband weist die Forderungen der Arbeitgeberverbände nach einer Einschränkung der Rechte von Betriebsräten entschieden zurück.

Mehr
Siegmunds Rundfunkdrohung

06.09.2026

Hände weg vom MDR!

Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die Ankündigung des AfD-Politikers Ulrich Siegmund, den MDR-Staatsvertrag kündigen zu wollen.

Mehr
Landtagswahl Sachsen-Anhalt

03.09.2026

DJV fordert Schutz von Journalisten am Wahltag 6.09.

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Polizei auf, die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten am Tag der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt konsequent zu schützen.

Mehr
Tarifverhandlungen Deutsche Welle

02.09.2026

DJV fordert sieben Prozent mehr

Mit der Forderung nach sieben Prozent mehr Einkommen für die Journalistinnen und Journalisten startet der Deutsche Journalisten-Verband in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Welle.

Mehr
US-Akkreditierungen

31.08.2026

Klingbeil soll sich einsetzen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Vizekanzler Lars Klingbeil auf, sich bei dem G20-Treffen am heutigen Montag für die Akkreditierungen kritischer Medien einzusetzen.

Mehr
Aus für Lokalteile von DIE WELT

27.08.2026

Weiteres Ausdünnen des journalistischen Angebots

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisiert das Aus der Lokalausgaben von DIE WELT / WELT am Sonntag in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zum Jahresende 2026. Der Axel-Springer-Verlag wird aufgef …

Mehr
US-Visa für Journalisten

25.08.2026

DJV fordert von Regierung Einsatz für US-Journalistenvisa

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert die Bundesregierung auf, gegenüber der US-Administration gegen die geplante Kürzung der Visa-Laufzeiten für internationale Journalistinnen und Journalis …

Mehr

Erhalte kostenfrei unseren Newsletter

Nichts mehr verpassen, wo auch immer du gerade bist! Die wöchentlichen DJV-news bieten dir einen Überblick über aktuelle Themen im Journalismus und die neuesten Aktionen des DJV.

Newsletter bestellen