Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

WDR und NDR

Konstruktive Verhandlungen gefordert

30.04.2026

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Anlass sind die heutigen Warnstreiks bei den beiden Sendern, zu denen der DJV-NRW und der DJV Nord aufgerufen haben. Die laufenden Tarifverhandlungen haben bisher zu keinen Fortschritten für die Beschäftigten bei den beiden ARD-Anstalten geführt. Die WDR-Geschäftsführung erneuerte in der vierten Verhandlungsrunde am gestrigen Mittwoch ihr „Angebot“ einer Nullrunde in diesem Jahr und wahrscheinlich je ein Prozent mehr für 2027 und 2028, nur im Falle einer Beitragserhöhung von je zwei Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 35 Monate betragen. Dagegen steht die DJV-Forderung nach sieben Prozent Einkommensverbesserungen für Feste und Freie bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Ähnlich ist die Situation beim NDR. Auch hier soll eine viel zu geringe Tariferhöhung an die Entwicklung des Rundfunkbeitrags gekoppelt werden. Und auch hier soll der Tarifvertrag 35 Monate gelten. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster wirft den beiden Sendern „tarifpolitische Erpressungsversuche“ vor: „Es kann nicht sein, dass die Journalistinnen und Journalisten bei WDR und NDR bei fast drei Prozent Inflationsrate geduldig abwarten sollen, bis der Rundfunkbeitrag steigt.“ Hier sei mehr Flexibilität der Arbeitgeber gefordert.

Der Warnstreik beim Westdeutschen Rundfunk hat um 2 Uhr begonnen und soll bis 1. Mai, 2.00 Uhr dauern. Neben der WDR-Zentrale in Köln sind mehrere Standorte in Nordrhein-Westfalen betroffen. Beim NDR liegen die Streikschwerpunkte in Hamburg und Hannover. „Ich rufe alle Kolleginnen und Kollegen bei den beiden Sendern auf, sich an den Arbeitskämpfen zu beteiligen“, sagt der DJV-Vorsitzende. „Es geht um nichts Geringeres als um mehr Einkommen und mehr Wertschätzung für qualitativ hochwertige journalistische Arbeit.“

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

Öffenlich-rechtlicher Rundfunk Streik Tarifverhandlungen

Weitere Pressemitteilungen

Bosnien

12.05.2026

Mehr Einsatz für Pressefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Bundesregierung und die Europäische Kommission auf, sich für den Ausbau der Pressefreiheit in Bosnien einzusetzen.

Mehr
Google News

11.05.2026

Journalistische Medien bevorzugt

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft dazu auf, journalistische Medien bei der Suche in Google News als „bevorzugte Quelle“ einzurichten.

Mehr
Deutsche Welle

08.05.2026

Kahlschlag vermeiden

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Bundesregierung auf, so schnell wie möglich die Finanzausstattung der Deutschen Welle zu verbessern.

Mehr
Journalismusförderung

06.05.2026

Wann kommt die Digitalabgabe?

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Bundesgesetzgeber auf, die notwendigen Schritte zur Einführung einer Digitalabgabe auf den Weg zu bringen.

Mehr
Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr