dpa-Tarifrunde
Festbetrag von 350 Euro gefordert
Mit der Forderung nach einem Festbetrag in Höhe von 350 Euro für die Beschäftigten der Deutschen Presseagentur ist der Deutsche Journalisten-Verband am gestrigen Donnerstag in die Tarifverhandlungen eingestiegen.
Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Wesentliche Gründe für die Tarifforderung sind der Nachholbedarf der Beschäftigten aus den zurückliegenden Jahren sowie die gestiegene Arbeitsverdichtung durch geänderte Arbeitsabläufe und die Einführung neuer Redaktionssysteme. Die Geschäftsführung hat dem die schwierige Marktlage entgegengehalten. Ein Tarifangebot wurde noch nicht vorgelegt. Das soll beim zweiten Verhandlungstermin am 5. Februar nachgeholt werden. „Wir haben schon für die Auftaktrunde ein Arbeitgeberangebot erwartet“, sagt DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck. Umso wichtiger seien jetzt zügige und konstruktive Verhandlungen. Die DJV-Forderung sei nicht überzogen, sondern „ausgesprochen verantwortungsvoll“.
Bei Rückfragen: Hendrik Zörner
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