Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Tarifabschluss Zeitungen

Durchschnittlich plus 10,5 Prozent

19.07.2025

Mit einem Tarifabschluss endeten am Freitagabend in Hamburg die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften DJV und ver.di und dem Zeitungsverlegerverband BDZV.

Die Gehälter der Redakteurinnen und Redakteure steigen rückwirkend ab März 2025 um 100 Euro und ab Mai 2025 um weitere 90 Euro. Daraus ergibt sich für das laufende Jahr eine Festbetragserhöhung um insgesamt 190 Euro. Im kommenden Jahr folgen weitere 3,0 Prozent ab Februar 2026. Ab Februar 2027 steigen die Gehälter noch einmal um monatlich 110 Euro. Berufsjahre außerhalb von Tageszeitungsredaktionen werden unverändert wie bisher anerkannt. Es bleibt damit bei den bestehenden Regelungen des Gehaltstarifvertrags. Die Honorare der arbeitnehmerähnlichen Freien steigen entsprechend. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Dezember 2027.

„Der Abschluss bedeutet insgesamt ein durchschnittliches Einkommensplus in Höhe von 10,5 Prozent. Es waren bis zum Schluss harte Verhandlungen“, resümiert DJV-Verhandlungsführer Christian Wienzeck. „Das Ergebnis wäre ohne die Streiks in den Redaktionen vom Norden bis zum Süden nicht erreicht worden. Den Kolleginnen und Kollegen gebührt mein großer Dank.“ Es sei ein Erfolg, dass es gelungen sei, mit dem Tarifvertrag die bewährten Gehaltsstrukturen zu erhalten und für eine ordentliche Einkommensentwicklung zu sorgen.

Darüber hinaus haben DJV, ver.di und BDZV weitere Gespräche zur Aktualisierung der Urheberrechtsklausel und zum Einsatz von KI in Tageszeitungsredaktionen vereinbart.  Die Berechnung des Urlaubsgeldes wird ab dem 1. Januar 2026 für Neueinsteiger auf Grundlage des tariflichen Monatsgehalts berechnet.

Als Erklärungsfrist wurde der 1. August 2025, 12 Uhr, vereinbart.

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail:  djv@djv.de

Honorare Zeitungen Tarifverhandlungen

Weitere Pressemitteilungen

Databroker

05.06.2026

Tabu für Polizei gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Polizeibehörden von Bund und Ländern auf, keine Standortdaten kommerzieller Databroker zu verwenden und zu speichern.

Mehr
US-Restriktionen

03.06.2026

Pentagon-Pressebüro wieder öffnen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf, das Betretungsverbot des Pressebüros im Pentagon für Journalistinnen und Journalisten unverzüglich aufzuheben.

Mehr
Digitale Medien

01.06.2026

Staatsvertrag muss Journalismus stärken

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Rundfunkkommission der Länder auf, bei der Ausarbeitung des Digitale Medien-Staatsvertrags den Anschein von zu starker inhaltlicher Einflussnahme zu verme …

Mehr
Cyberabwehr

28.05.2026

Kein Hackback gegen Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Bundesgesetzgeber auf, die IT-Infrastruktur von Medienunternehmen bei der geplanten Ausweitung der Befugnisse von Sicherheitsbehörden zur Cyberabwehr zu s …

Mehr
Angriff auf Kyjiw

24.05.2026

Solidarität mit ARD-Team

Mit scharfen Worten verurteilt der Deutsche Journalisten-Verband die Zerstörung des Kyjiwer ARD-Studios in der vergangenen Nacht durch den massiven russischen Raketenangriff auf die ukrainische Haupts …

Mehr
Scheinselbstständigkeit

22.05.2026

Keine weiteren Lockerungen

Der Deutsche Journalisten-Verband warnt vor einer Erleichterung der Scheinselbstständigkeit im Medienbereich durch die Regierungskoalition.

Mehr
Deutsche Welle

21.05.2026

Freispruch für Reporter gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Freispruch für den Reporter der Deutschen Welle Alican Uludağ.

Mehr
Julia Klöckner

20.05.2026

DJV gegen pauschalisierte Kritik

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Bundespolitik auf, die Journalistinnen und Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs zu unterstützen und so die Bedeutung der Medien als vierter Gewalt z …

Mehr
Sachsen-Anhalt

15.05.2026

Rundfunkfreiheit in Verfassung absichern

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Politikerinnen und Politiker in Sachsen-Anhalt auf, auf Landesebene zusätzliche Garantien für die Freiheit des öffentlich-rechtlichen Landesrundfunks sowi …

Mehr
Bosnien

12.05.2026

Mehr Einsatz für Pressefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Bundesregierung und die Europäische Kommission auf, sich für den Ausbau der Pressefreiheit in Bosnien einzusetzen.

Mehr