Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Julian Assange

10 Jahre Collateral Murder

03.04.2020

Der Deutsche Journalisten-Verband erinnert an die Veröffentlichung des Schock-Videos „Collateral Murder“, mit dem die Enthüllungsplattform Wikileaks am 5. April 2010 die Weltöffentlichkeit wach rüttelte.

Das Video zeigt die Tötung von 12 Zivilisten durch die US-Armee in einem Vorort von Bagdad, darunter zwei Reuters-Korrespondenten. „,Collateral Murder‘ ist ein herausragendes Filmdokument der Zeitgeschichte, das die Lügen der offiziellen Stellen in den USA über den Irak-Krieg offen gelegt hat“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Es war zugleich erschütternd zu sehen, wie die beiden Kollegen von Reuters zu Tode kamen, weil Soldaten eine Kamera nicht von einem Gewehr unterscheiden konnten.“Die Erinnerung an den 10. Jahrestag der Veröffentlichung verbindet der DJV-Vorsitzende mit der Forderung, Wikileaks-Gründer Julian Assange sofort auf freien Fuß zu setzen: „Das Gerichtsverfahren in Großbritannien dauert an, Julians Haft auch.“ Es gebe keinen Grund, warum der Enthüllungsjournalist weiterhin erhebliche gesundheitliche und psychische Beeinträchtigungen in Kauf nehmen müsse.Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
Bei Rückfragen:
Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

Europa International Nachrichtenagenturen Online-Journalismus

Weitere Pressemitteilungen

Medienauskunftsgesetz

05.05.2026

Bundestag muss Ernst machen

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Medienauskunftsgesetz.

Mehr
Stuttgarter Erklärung

02.05.2026

Özdemir soll Pressefreiheit verteidigen

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg dazu auf, sich die Verteidigung und den Ausbau der Pressefreiheit zu einer ihrer Kernaufgaben zu machen.

Mehr
WDR und NDR

30.04.2026

Konstruktive Verhandlungen gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den WDR und den NDR zu konstruktiven Tarifverhandlungen auf.

Mehr
Trump contra Kimmel

29.04.2026

Satirefreiheit ist Grundrecht

Der Deutsche Journalisten-Verband nimmt den US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel gegen den Terrorvorwurf von US-Präsident Donald Trump in Schutz.

Mehr
Verschleppte Journalistin

22.04.2026

Voller Einsatz vom AA gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesaußenminister Johann Wadephul auf, sich bei der syrischen Übergangsregierung für die sofortige Freilassung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelma …

Mehr
Deutsche Welle-Demo

21.04.2026

Autokraten dürfen nicht jubeln

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Für eine starke Deutsche Welle! Für Dialog und Medienfreiheit – weltweit“ am 22. April in Berlin auf.

Mehr
Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr