Mitglied werden
Login Logout Mitglied werden
Warenkorb

Gesetzgebung

Aktivrente auf Freie ausdehnen

13.10.2025

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Gesetzgeber auf, die sogenannte Aktivrente auf Einkommen aus selbständiger Mitarbeit auszudehnen.

Der DJV reagiert damit auf den Beschluss des Bundeskabinetts, ab 1. Januar 2026 Erwerbseinkommen auf Grundlage eines Arbeitsvertrags im Ruhestand bis zu 2.000 Euro monatlich nicht zu besteuern. Die Ausdehnung der Aktivrente auf Einkommen aus selbständiger Mitarbeit ist aus Sicht des DJV eine dringend notwendige Maßnahme gegen Altersarmut. Außerdem würde so verhindert, dass die Einkommensschere zwischen Angestellten und Freelancern mit Rentenbeginn noch weiter auseinanderklafft. „Viele freie Journalistinnen und Journalisten sind darauf angewiesen, im Ruhestand weiter auf selbständiger Basis zu arbeiten“, sagt die stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Anne Webert. „Mit Einführung der Aktivrente darf freie Mitarbeit im Alter nicht schlechter gestellt werden als Mitarbeit per Arbeitsvertrag.“

Die stellvertretende DJV-Vorsitzende weist in dem Zusammenhang auf eine DJV-Umfrage hin, nach der das durchschnittliche Einkommen der Freien im Journalismus nur bei rund 2.300 Euro monatlich liegt: „Das ist zu wenig zum Leben.“ Die Durchschnittsrente der Freien beläuft sich demnach auf knapp 1.000 Euro. Mit Beginn des Rentenbezugs drohe deshalb für viele Freie ein finanzieller Einbruch, der nur durch zusätzliches Erwerbseinkommen aufgefangen werden könne. Webert: „Wir vertrauen darauf, dass der Deutsche Bundestag Steuergerechtigkeit zwischen Freien und Festangestellten herstellt.“

Bei Rückfragen: Hendrik Zörner

E-Mail: djv@djv.de

           

Freie

Weitere Pressemitteilungen

Appell an Bundestag

15.04.2026

Entlastungsprämie auch für Freie

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den Deutschen Bundestag auf, die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie für Angestellte auf Selbstständige auszuweiten.

Mehr
Nach Ungarn-Wahl

13.04.2026

Pressefreiheit wiederherstellen

Der Deutsche Journalisten-Verband gratuliert dem künftigen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dem haushohen Wahlsieg über den Autokraten Viktor Orbán.

Mehr
Wahl in Ungarn

10.04.2026

Freie Berichterstattung gewährleisten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die ungarischen Behörden auf, die freie und ungehinderte Berichterstattung über die Parlamentswahlen am 12. April zu gewährleisten.

Mehr
dpa-Tarifabschluss

30.03.2026

Rund 6,5 Prozent mehr

Die Einkommen der Journalistinnen und Journalisten bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) steigen um durchschnittlich 6,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Mehr
El Hotzo

27.03.2026

Sieg für Satirefreiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Entscheidung des Kammergerichts Berlin im Streit um den Satiriker El Hotzo.

Mehr
Nach Übergriffen

26.03.2026

Arbeitgeber in der Pflicht

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Medienarbeitgeber auf, die Journalistinnen und Journalisten aktiver als bisher gegen Anfeindungen und Diffamierungen zu schützen.

Mehr
Familienministerium

24.03.2026

Jugendmedienprojekt erhalten

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Bundesfamilienministerin Karin Prien auf, das Projekt „nah:dran – Medien für alle“ der Jugendpresse Deutschland zu erhalten.

Mehr
dpa-Warnstreik

20.03.2026

Fairer Tarifabschluss ist gefordert

Der Deutsche Journalisten-Verband hat gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di die fast 800 Beschäftigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) für den heutigen Freitag zum Warnstreik aufgerufen.

Mehr
Gesetzgebung

18.03.2026

Förderrente auch für Selbstständige

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die Regierungskoalition auf, auch Selbstständige in die neue Förderrente einzubeziehen.

Mehr
USA

16.03.2026

Keine Restriktionen gegen Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband spricht sich strikt gegen Restriktionen von US-Behörden gegen kritische Medien aus.

Mehr